Path:
Volume Heft 4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 43.2009 (Rights reserved)

Themen Betriebsorganisation 400 Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 4 keiten fiel die Entscheidung für Räume im ersten und zweiten Stock eines Miet- objektes, das im Erdgeschoss einen Elektronik-Fachmarkt beherbergt. Die Räume waren zwar längst nicht so groß, wie wir sie uns wünschten, aber das gewählte Objekt befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Campus und verfügt über eine gute IT-Anbindung – das gab den Ausschlag. Der Freihandbereich im zweiten Stock besteht aus 15 einzelnen Räumen. Hier konnten wir letzten Endes nur die Lehrbuchsammlung, ihre Präsenzexemplare, die Zeitschriftenheftauslage, eine Auswahl von Nachschlagewerken, die Semes- terapparate, die Mediothek und ca. 80 Leseplätze unterbringen. Die Räume im ersten Stock richteten wir als Büros und Magazine für die Aufstellung des bishe- rigen Freihandbestandes ein. Allerdings fand hier nur ein Teil der auszulagernden Bestände Platz, den anderen Teil mussten wir in ein 3 km entferntes Gebäude transportieren, in dem bereits seit mehr als 10 Jahren Teile des Geschäftsganges und Magazinbereiche proviso- risch untergebracht sind. Natürlich wollten wir so viele Bände wie möglich in un- mittelbarer Nähe unserer Nutzer haben, und so wurde im Vorfeld viel Zeit für die Optimierung der geplanten Regalaufstellung in den Magazinräumen verwendet. Schließlich konnten wir alle Monografien aus dem Freihandbereich in der proviso- rischen Hauptbibliothek unterbringen. Ein logistisches Problem für den Umzug bestand darin, dass wir keine zusätz- lichen Regale besaßen, die wir im Ausweichquartier vor dem Transport der Bü- cher hätten aufbauen können. Außerdem fehlten uns wegen des Wechsels von der großflächigen zu einer kleinteiligen Aufstellung Wandregale. Dieses Problem lösten wir dadurch, dass wir bereits Monate vorher u.a. durch eine längst fällige Aussonderungsaktion Bestände zusammenschieben konnten und den frei ge- wordenen Platz indirekt zur Regalgewinnung nutzten: Auf den frei gewordenen Platz in einem Kompaktmagazin schoben wir größere Zeitschriften-Freihandbe- stände, und die damit frei gewordenen Regale waren dann zwei Wochen vor Um- zugsbeginn die ersten, die abgebaut und am neuen Ort aufgebaut werden konn- ten. Die Wandregale suchten wir im gesamten Bibliotheksbereich zusammen, u.a. entnahmen wir auch etliche aus den Büros der Belegschaft. Über die gesamte Zeit des Umzugs waren wir mit dem Abbau und Aufbau der Regale nur knapp im Vorsprung vor den Buchtransporten, und Umzugs- und Regalbaumannschaften saßen sich stets im Nacken. Der Umzug fand in der vorlesungsfreien Zeit im Sommer 2008 statt. Damit galten für die Wochen des Umzugsgeschehens die verkürzten Öffnungszeiten (Mo–Sa 9–17 Uhr), so dass weniger Personal als üblich in den Benutzungsdiensten gebun- den war. Zu Beginn des Wintersemesters sollte der Bibliotheksbetrieb am neuen Ort in neuer Form bereits eingespielt sein.
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.