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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 43.2009 (Rights reserved)

Erschließung Themen Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 3 273 überhaupt nicht gehandhabt.12 Aufgrund unterschiedlicher Handhabungen bei Umfang und Vollständigkeit eignen sich Hochschulbibliografien nicht direkt als Mittel zur Hochschulübergreifenden Evaluation, da eine gemeinsame Vergleichs- basis fehlt.13 Vielmehr können Sie nach Innen eine konkrete Arbeitserleichterung für Hochschulverwaltung und -angehörige darstellen und nach Außen einen Überblick über die Publikationstätigkeit bieten. Es darf jedoch nicht übersehen werden, dass die Einführung durchaus auf Widerstände stoßen kann und deshalb durch Öffentlichkeitsarbeit und Dokumentation begleitet werden sollte. Hilfreich sind dabei Funktionen, die den Autoren einen direkten Nutzen bieten, wie zum Beispiel die Erstellung persönlicher Publikationslisten und die Übernahme in ei- gene Literaturverwaltungsprogramme. Insgesamt ist davon auszugehen, dass Hochschulbibliografien in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden. Während die regelmäßig angeführte Funktion als Indikator zur Leistungsmessung eher zweifelhaft ist, sind andere Möglich- keiten, wie zum Beispiel die Verknüpfung mit Social-Cataloguing-Anwendungen, noch längst nicht ausgeschöpft. 12 siehe z.B. http://www.ub.uni-passau.de/opus.html 13 Ulrich Naumann: Irrläufer einer missverstandenen Szientometrie. In: Vom Wandel der Wissensorganisation im Informationszeitalter. Bock + Herrchen, 2006
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