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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue43.2009 (Rights reserved)

Themen Digitale Bibliothek 132 Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 2 Open Access Publishing – fünf Jahre nach der Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlicher Information Bericht über die Satellitenkonferenzen von hbz und ZB MED im Rahmen der Berlin 6 – Open Access Conference in Düsseldorf 2008 Bruno Bauer Düsseldorf war von 11. bis 13. November 2008 Schauplatz der Berlin 6 – Open Access Conference, die dem Motto „Changing Scholary Communication in the Knowledge Society” (http://www.berlin6.org/) gewidmet war. Der folgende Be- richt1 bringt Eindrücke von den beiden Satellitenkonferenzen, veranstaltet vom Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz) bzw. von der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED), die auch als Sponsoren der Konferenz (neben der Max-Planck-Gesellschaft und der Heinrich-Heine-Uni- versität Düsseldorf) auftraten. Am Nachmittag des 11. November 2008 fand im Industrie-Club Düsseldorf das hbz-Symposium „The Open Access Landscape in Germany“ statt. In seiner Begrüßung erläuterte Hans Ollig, Direktor des hbz, das Engagement sei- ner Institution für Open Access Publishing, das sich im Aufbau und Betrieb der Initiative Digital Peer Publishing (DiPP) manifestiert. 2004 mit acht Open-Access- Zeitschriften gestartet, werden mittlerweile 14 Zeitschriften über die vom hbz betreute Plattform angeboten (http://www.dipp.nrw.de/). Den ersten Vortrag über „Bildungsökonomische Perspektiven von Open Access im Hochschulwesen“ bestritten Dieter Timmermann und Michael Höppner (Biele- feld) als Koreferat. Zunächst sprach Höppner, Direktor der Universitätsbibliothek Bielefeld, über die Zeitschriftenkrise, die zu einem neuen Kostenbewusstsein, zu- nächst für den Erwerb für Zeitschriften und in weiterer Folge für deren Produktion, geführt hat. Als sichtbare Zeichen für ein Umdenken und zum Teil auch für einen Wandel des Publikationswesens führte er das Directory of Open Access Reposito- ries (OpenDOAR) sowie das Directory of Open Access Journals (DOAJ) an. Daran anschließend präsentierte Dieter Timmermann, Rektor der Universität Bielefeld, 1 Der Berichterstatter, seit 2005 Chefredakteur von GMS MEDIZIN BIBLIOTHEK INFOR- MATION (http://www.egms.de/de/journals/mbi/index.shtml), der Open-Access- Zeitschrift der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen (AGMB), nutzte die Einladung zum – ebenfalls im Rahmen von Berlin 6 veranstalteten – German-Medical-Science-Herausgebertreffen, um auch an den beiden Satellitenkon- ferenzen zu zwei wichtigen, nicht-kommerziellen Open-Access-Publishing-Projekten in Deutschland teilzunehmen.
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