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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 43.2009 (Rights reserved)

Notizen 1276 Bibliotheksdienst 43. Jg. (2009), H. 12 Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Sigrun Eckelmann unter der Telefon- nummer 0228-885-2344 oder per elektronischer Mail unter sigrun.eckelmann@ dfg.de gerne zur Verfügung. Hamburg: 800.000 Euro für Entsäuerungsprogramm Bereits im Frühjahr 2009 hat der Senat für das laufende Haushaltsjahr den Ham- burger wissenschaftlichen Bibliotheken einen Betrag von einer Million Euro als Startschuss für das Entsäuerungsprogramm für Bibliotheksschriftgut bewilligt. Nun beschloss er in seiner Sitzung am 5. November 2009, für das Jahr 2010 wei- tere 800.000 Euro aus dem Haushaltstitel 3660.971.20 „Maßnahmen zum Erhalt der gefährdeten Bestände in wissenschaftlichen Bibliotheken“ bereitzustellen, ein Programm, das auf bis zu 20 Jahre hin angelegt ist. Damit werden die im Ab- schlussbericht des Senats zur Beantwortung des bürgerschaftlichen Ersuchens „Schriftgut Hamburger Archive und Bibliotheken retten – Säurefraß stoppen!“ angekündigten Entsäuerungsmaßnahmen wie vorgesehen auch im kommenden Jahr ermöglicht. Wie schon im laufenden Jahr werden auch 2010 die Entsäuerungsmaßnahmen von der Staats- und Universitätsbibliothek koordiniert. Neben ca. 22.000 Bän- den aus der Staatsbibliothek (Schriftgut mit Druckort Hamburg, Literatur aus den DFG-Sondersammelgebieten) sind im kommenden Jahr ca. 10.700 Bände aus der Ärztlichen Zentralbibliothek des Universitätsklinikums Eppendorf, 4.500 Bände aus der Bibliothek des Fachbereichs Evangelische Theologie der Universität Ham- burg sowie rund 14.750 Bände aus neun weiteren Bibliotheken für die Entsäue- rung vorgesehen, u.a. zur Germanistik, Theaterwissenschaft, Baukunst, Statistik und Fischerei. Darunter befinden sich auch einzigartige Spezialbestände wie bei- spielsweise 450 Bände der Sielklärversuchsstation Hamburg-Eppendorf aus dem Besitz der Universitätsbibliothek der TU Hamburg-Harburg oder die Bibliothek des Sozio logen und Nationalökonomen Friedrich Hertz aus der Fakultät für Wirt- schafts- und Sozialwissenschaften der Universität. Für Nachfragen: Dr. Marlene Grau, Tel.: 040 / 428 38 – 58 57, Fax: 040 / 41 34 50 78, E-Mail: grau@sub.uni-hamburg.de, www.sub.uni-hamburg.de
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