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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 42.2008 (Rights reserved)

Erwerbung Themen Bibliotheksdienst 42. Jg. (2008), H. 10 987 Springer E-Books Copyrightjahr 2005 Geistes- und Sozialwissen- schaften Wirtschafts- wissen- schaften Technik und Informatik Natur- und Basiswissen- schaften Anzahl Exemplare 10 73 36 42 davon in LBS 13 29 3 29 in % 18 24 6 32 Anzahl Exemplare 54 232 3 121 davon in Instituts- bibliotheken 34 66 7 34 in % 47 55 14 37 Anzahl Exemplare 41 93 8 84 Gesamtzahl der Exemplare 105 398 47 247 Tab. 1: Titel- und Exemplarbestand der Printversionen von E-Books mit Erscheinungsjahr 2005 Danach waren beim geistes- und sozialwissenschaftlichen Paket weniger als die Hälfte und beim natur- und basiswissenschaftlichem Paket gerade einmal zwei Drittel der Titel in gedruckter Form in den Bibliotheken der Westfälischen Wilhelms-Universität vorhanden. Dagegen verzeichneten die Fachpakete Wirt- schaftswissenschaften sowie Technik und Informatik jeweils in vier von fünf Fällen eine vorhandene Printversion. Bei der Staffelung der Exemplare ergab sich für die Wirtschaftswissenschaften ein Verhältnis von durchschnittlich 4 Exemplaren für jeden gedruckt erschienenen Titel. Ähnlich hoch war die durchschnittliche Staffe- lung bei den Natur- und Basiswissenschaften. Selbst bei den Geistes- und Sozial- wissenschaften war jeder Titel im Durchschnitt mindestens in drei Exemplaren vorhanden. Lediglich das Themenpaket Technik und Informatik verzeichnete eine deutliche niedrigere Abdeckung durch Druckexemplare, so dass hier berechtigte Zweifel angebracht waren, ob es überhaupt genügend Nachfrage nach diesen Ti- teln gebe, um den Ankauf elektronischer Versionen zu rechtfertigen. Dass dennoch alle vier Pakete gekauft wurden, ist eine Folge des von Springer an- gebotenen Preismodells. Danach wirkte sich die Größe der kaufenden Institution – bemessen nach der Zahl der Studierenden – ebenso auf den Preis aus wie die Zahl der gekauften Pakete. Darüber hinaus wurde gegebenenfalls ein Konsortial- rabatt gewährt, in Abhängigkeit von der Anzahl der beteiligten Bibliotheken. Schließlich blieb es der Bibliothek überlassen, den Vertriebsweg zu wählen und durch Verhandlungen direkt mit dem Verlag, mit Agenturen, Buchhandlungen oder anderen Zwischenhändlern Einfluss auf die abschließende Preisgestaltung zu nehmen. Mag man die mangelnde Transparenz kritisieren, eröffnet die Vielzahl der Variablen eine Reihe von Einflussmöglichkeiten, die dazu geführt haben dürf-
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