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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 42.2008 (Rights reserved)

Notizen Bibliotheksdienst 42. Jg. (2008), H. 8/9 909 position of EBLIDA as the common voice of the European library sector and its users“, so der EBLIDA-Präsident Gerald Leitner – ein ehrgeiziges Unternehmen, das in der heutigen Zeit und in der ständig sich intensivierenden Zusammenar- beit innerhalb Europas dringend gebraucht wird. Hoffen wir, dass die Planungen für die Realisierung dieses notwendigen Projekts schnell konkretisiert werden können – große Vorhaben auch für den neuen Direktor von EBLIDA, der den der- zeitigen Amtsinhaber Andrew Cranfield nach Ablauf von dessen Amtszeit ab Ja- nuar 2009 beerben wird. Die EBLIDA-Jahreshauptversammlung wurde am 9. Mai im Rahmen einer interna- tionalen Konferenz zum Thema „Advocacy and Libraries“4 gemeinsam mit dem niederländischen Bibliotheksforum FOBID und dem niederländischen Verband Öffentlicher Bibliotheken (vereniging openbare bibliotheken) in den Räumen der neuen Amsterdamer Zentralbibliothek5 fortgesetzt. Es verwundert nicht, dass der Bibliotheksdirektor Hans van Velzen in seiner Begrüßung erläutert, dass die neue Amsterdamer Bibliothek seit ihrer Eröffnung am 07.07.2007 täglich 5000 Besucher zählt und somit die meist besuchte kulturelle Einrichtung der Stadt ist. Über den Bibliotheksetagen, hoch über den Dächern von Amsterdam und mit einem fantas- tischen Blick über die Stadt (der sicherlich bald in den Amsterdam-Reiseführern als Geheimtipp aufgeführt sein wird), ist der große Veranstaltungssaal und das öffent- liche Restaurant mit Dachterrasse gelegen. Glücklicherweise waren die Vorträge so spannend, dass die Versuchung nicht aufkam, auf der Dachterrasse zu verweilen … Seinen Vortrag mit dem Titel „A library policy for Europe?“ begann Gerald Leitner mit der Frage, ob es denn eine gemeinsame europäische Bibliothekspolitik gäbe. Er verneinte mit dem Hinweis, dass auf der jeweils nationalen Ebene die biblio- thekspolitischen Entwicklungen zwar voranschreiten würden, dass es aber mit einer gemeinsamen, abgestimmten europäischen Bibliothekspolitik und damit auch einer gemeinsamen Lobbyarbeit noch schlecht bestellt sei. Abstimmungs- prozesse, gemeinsame Richtlinien und Standards, mehr Kenntnisse voneinander und ein gemeinsames Vorgehen bei den Lobbyaktivitäten auf europäischer Ebe- ne werden benötigt, so seine Forderung. Als Vorschlag stellte der EBLIDA-Präsi- dent das geplante EBLIDA „Knowledge and Information Center“ vor, das hierfür die nötige Basis schaffen soll. Rolf Hapel, Bibliotheksdirektor der Stadtbibliothek Aarhus in Dänemark, orien- tierte seinen Vortrag an der Beantwortung der Frage „To which problems of our information society are public libraries good at nowadays?“ und verwies neben den Herausforderungen der Gesellschaft u.a. auf geänderte Nutzer, eine andere Mediennutzung und auf ein geändertes Freizeitverhalten. Der Direktor des IViR 4 Von der Konferenz ist ein Videobericht zu finden unter http://www.debibliotheken.nl /content.jsp?objectid=18981 5 Die Website der Zentralbibliothek Amsterdam lautet: www.oba.nl
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