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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 42.2008 (Rights reserved)

Themen Bibliotheken 734 Bibliotheksdienst 42. Jg. (2008), H. 7 diesem Zusammenhang erwähnte sie auch die Success-Datenbank (http://www. tribalpixel.ch/ifla/search.php), wo Erfolgsbeispiele aus Wissenschaft und Gesell- schaft zur Verfügung stehen oder auch eingepflegt werden können. Auf ihren zahlreichen Fachbesuchen in aller Welt habe sie eine erfreuliche Beobachtung gemacht: Trotz Internet und Diskussion über die Notwendigkeit von Bibliotheken gebe es, so Lux, einen weltweiten Trend zu Bibliotheksneubauten mit mehr als 100.000 m2 Fläche mit riesigen Lesesälen. Aufgrund ihrer internationalen Fachbe- suche erkenne sie zwei gewichtige Argumente für Bibliotheken: Die Bibliothek als Lernraum und als dritten Ort, der weder Arbeitsort noch Zuhause ist. Nach der Mittagspause stand der erste von drei Themenblöcken auf der Tages- ordnung. Die Themenblöcke im Überblick Im Themenblock I „Kommerzialisierung versus Öffentliche Förderung? Grenzen und Chancen der Informationsversorgung“ ging Barbara Schneider-Kempf, Gene- raldirektorin der Staatbibliothek zu Berlin, auf die regionalen Sondersammlungen der Staatbibliothek und ihre Dienstleistungen für nationale und internationale Wissenschaft ein. Der treffende Titel: Von Finnland bis Fidschi. Cho Huyn Yang, Korean Library Association, vermittelte einen Einblick in das ko- reanische „Informationsmanagement für die Wissenschaft“. Er berichtete unter anderem über das Korea Science Portal. Dieses Linkcenter gilt als Brücke in die Welt. „Wissensmanagement für Bibliotheken: Aus der Thai-Perspektive“ bot Pimrumpai Premsmit, Direktor des Center of Academic Resources (CAR) in Bangkok. Hier ging es unter anderem um das Thailand Knowledge Center (TKC) und den Thailand Knowledge Park. Aus dem gewohnten Rahmen fiel der Auftritt von Gene Tan, National Library Office, Deputy Director, Strategic Programing Office & Invent, Singapur. Der Kommentar des Moderators Berndt Dugall, dass es eher eine bühnenreife Vorstellung (Perfor- mance) als ein Vortrag gewesen sei, bringt es auf den Punkt. „Spontan“ entschied sich Gene Tan dazu, etwas ganz anderes zu machen als ursprünglich angekündigt: Einem Animateur gleich demonstrierte er wort- und gestenreich, wie das Konzept „Ask Stupid Questions“ in Singapur in Workshops und wie ein kundenorientierter Web-Auftritt wirkungsvoll umgesetzt werden kann. In einem Interview mit dem Autor erläuterte Gene Tan den Inhalt seines angekündigten Vortrags „Bibliothek. Für die Gemeinschaft, die Wirtschaft und jeden“, in dem darum gehen sollte, wie Bibliotheken, oder besser: BibliothekarInnen als UnternehmensberaterInnen agieren können. Sein Team, so Tan, habe bereits verschiedene Beratungsprojekte
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