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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue42.2008 (Rights reserved)

Themen Erwerbung 656 Bibliotheksdienst 42. Jg. (2008), H. 6 neues Forschungsthema besorgt. Ausgehend von einer Recherche im „Web of Knowledge“ werden wichtige Fachbeiträge über die Zitierungen ausfindig ge- macht, deren Relevanz dann anhand der Abstracts der entsprechenden E-Zeit- schriften überprüft wird. Durch diese Vorgangsweise wurde es möglich, die Einar- beitungszeit in ein neues Thema deutlich zu verkürzen. Während er Open Access Publishing grundsätzlich befürwortete, wies Neugart – der Argumentatin seiner Vorredner folgend – darauf hin, dass die fehlende Reputation vieler Open-Access- Zeitschriften, die über kein systematisches Peer Review und keinen Impact Faktor verfügen, für die Veröffentlichung eines konkreten Fachartikels sehr hinderlich ist. Alba Troisi (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Freie Universität Bozen) berich- tete aus der Sicht einer Absolventin, wie sie die elektronischen Ressourcen der Universitätsbibliothek Bozen für ihre Diplomarbeit genutzt hat. Sie betonte die Wichtigkeit des Zugangs auch von zu Hause und wies auf die Bedeutung eines gut funktionierenden Referenz-Managers hin. Anschließend folgten unter dem Titel „Was Sie schon immer von der Bibliotheks- leitung wissen wollten“, moderiert von Anne Otto (Forschungszentrum Jülich), Gespräche mit einem Bibliotheksleiter, einem Erwerbungsleiter und einer Benut- zungsleiterin. „Wozu brauchen wir Nutzungsstatistiken?“ lautete das Thema, das von Adalbert Kirchgäßner (UB Konstanz) dargestellt wurde. Bibliotheken benötigen Geschäfts- modelle nach innen, um einen höheren Budgetbedarf der Universität gegenüber argumentieren zu können. Bibliotheken benötigen aber auch Geschäftsmodelle nach außen, um wenig genutzte, teure Ressourcen für eine etwaige Abbestellung identifizieren zu können. Nutzungsstatistiken liefern Bibliotheken bzw. Universi- täten auch wichtige Argumente für die Entscheidung, die Publikationstätigkeit der Universität von Subskriptionszeitschriften eventuell stärker auf Open-Access- Zeitschriften zu verlegen. Danach sprach Sebastian Mundt (Hochschule der Medien, Stuttgart) zum Thema „Zeitschriften-Nutzungsstatistik: eine Bestandsaufnahme“. Für eine einheitliche Erhebung der Nutzungsdaten konnte mit dem Release 2 des „COUNTER Code of Practice“ für Zeitschriften und Datenbanken, das seit Januar 2006 in Kraft ist und Begriffe, Zählroutinen und Berichtsformate festlegt, ein wichtiger Fortschritt erzielt werden. Rund 100 Verlage und Plattformen sind zertifizierte Anbieter, die Statistiken für mehr als 9.000 Zeitschriftentitel sind COUNTER-kompatibel. Den automatischen Datenimport ermöglicht SUSHI (Standardized Usage Statistics Harvesting Initiative, 2004), eine webbasierte Anwendung, die das automatische Versenden und Empfangen von COUNTER-Berichten im XML-Format ermög- licht. Derzeit etabliert sind die Nutzungskennzahlen nach ISO/FDIS 11620 (2007), nämlich Volltext-Aufrufe eines Titels pro potentiellem Nutzer sowie Kosten pro
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