Path:
Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 42.2008 (Rights reserved)

Notizen Bibliotheksdienst 42. Jg. (2008), H. 3 303 dilibri: Digitalisierungsportal Rheinland-Pfalz dilibri (www.dilibri.de) ist die digitalisierte Sammlung von landeskundlichen Wer- ken zu Rheinland-Pfalz sowie von Beständen aus rheinland-pfälzischen Biblio- theken. In einer von September bis Dezember 2007 dauernden Pilotphase wurde dilibri von der Universitätsbibliothek Trier und dem Landesbibliothekszentrum Rhein- land-Pfalz (LBZ) in Zusammenarbeit mit der semantics GmbH und der Walter Nagel GmbH & Co KG aufgebaut. Weitere rheinland-pfälzische Bibliotheken und Einrichtungen werden sich an dem Projekt beteiligen und ihre digitalisierten Be- stände gemeinsam in diesem Portal präsentieren. Am Anfang der Pilotphase standen Aufbau und Test der technischen Infrastruktur. Am Koblenzer Standort des Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz wurde ein Linux-Server installiert und von der semantics GmbH mit ihrem Softwarepaket „Visual Library Server“ bestückt. Daneben wurde ein Storagesystem aufgestellt. Ein vorhandener Terminalserver wurde genutzt, um den Bearbeiterzugriff inner- halb des LBZ als auch von außen (UB Trier) zu ermöglichen. Gleichzeitig verständigten sich die Projektpartner darauf, welche Werke und Ma- terialien gescannt und bearbeitet werden sollten. Es handelte sich um urheber- rechtsfreie Werke verschiedener Publikationsformen und mit unterschiedlichen Schrifttypen: historische Zeitschriften, Adressbücher, landeskundliche Mono- graphien, illustrierte Werke wie z.B. Rheinalben des 19. Jahrhunderts und Schul- schriften. Diese Werke lagen teils bereits digitalisiert vor bzw. wurden in der Pro- jektphase eingescannt. Als Grundlage für die Scanerstellung wurden die „Praxisregeln im Förderpro- gramm Kulturelle Überlieferung der Deutschen Forschungsgemeinschaft“ heran- gezogen. Alle Inhalte von dilibri stehen unter einer Creative Commons Lizenz. Nun wurde an einem Workflow gefeilt: Die Scans wurden per ftp ins Storage- system importiert. Durch die Übergabe der ID-Nummer der hbz-Verbunddaten- bank wurden beim Import die bibliographischen Metadaten der gedruckten Werke über die z39.50-Schnittstelle aus der hbz-Verbunddatenbank gezogen und im „Visual Library Server“ mit Metadaten für die Digitalisate angereichert. Beide pilotierenden Bibliotheken sind Katalogisierungsteilnehmer des hbz-Verbundes. Auch für Teilnehmer von PICA-(OCLC)-Verbünden liegen bereits funktionierende Schnittstellen vor. Das Bearbeiterwerkzeug hört auf den Namen „Visual Library Manager“ und bietet eine automatisierte Qualitätskontrolle der Digitalisate, die automatisierte Generie- rung von Metadaten (OAI, METS, RSS), die Einspielung der Digitalisate in die Web-
Top of page

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.