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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue42.2008 (Rights reserved)

Themen Erwerbung 284 Bibliotheksdienst 42. Jg. (2008), H. 3 gemeinsamen Katalog der elektronischen Bücher für Österreich einzusetzen. Die elektronischen Bücher sollen im OPAC und zusätzlich über diese separate Platt- form nachgewiesen werden. Die Einsparungen und Mehrkosten der elektronischen Bücher im Vergleich zu den gedruckten Büchern sind sehr unterschiedlich und müssen von Fall zu Fall un- tersucht werden. Eine schon längere Zeit zurückliegende Untersuchung zeigte, dass bei Lehrbüchern, bei weit über dem Printpreis liegenden Lizenzkosten, die Beschaffung elektronischer Ausgaben kaum rentabel sein kann, selbst wenn re- gelmäßige Neuauflagen und Mehrfach-Druckexemplare eingespart werden kön- nen. Die bisherigen Kostenuntersuchungen zeigen, dass die Kosten je Download stark vom Einkaufspreis abhängen. Auch bei sehr guten Nutzungszahlen sind bei sehr hohen Beschaffungskosten die Kosten je Download deutlich höher als bei schlechter genutzten Titeln mit geringeren Beschaffungskosten. Bei konsortialer Beschaffung werden die Kosten intern auf die beteiligten Bibliotheken umgelegt. Dies kann höchstens zu einem Drittel nutzungsabhängig erfolgen, da sonst die Teilnehmereinrichtungen mit hohen Nutzungszahlen mehr bezahlen würden als bei einer Einzellizenz. Begriffe der Technik Zu Beginn des zweiten Tages erläuterte Tobias Keppler von Missing Link anhand von Beispielen einige der Schlüsselbegriffe des Internets, mit denen inzwischen jeder fast täglich umgeht, deren Bedeutung und technische Zusammensetzung vielen aber nur teilweise bekannt sind. Anhand einer Suche nach einem Zitat erläuterte er Begriffe wie URL, Protokoll, Class-A-, -B- und -C-Netz, Deeplink, VPN, DOI und einige andere und zeigte, wie mit den mit diesen Begriffen bezeichneten Instrumenten gearbeitet wird. Hürdenfreier Erwerb elektronischer Bücher Adalbert Kirchgäßner berichtete, wie die Bibliothek der Universität Konstanz im letzten Jahr elektronische Bücher beschafft hat und leitete daraus Anforderungen an die künftige Beschaffung und Bereitstellung der elektronischen Bücher ab. Die Bibliothek der Universität Konstanz hat bis zum letzten Jahr Datenbanken und Referenzwerke, aber keine elektronischen Bücher beschafft. In den letzten Jahren wurde intensiv beobachtet, was die anderen Bibliotheken getestet haben und wie sich das Angebot entwickelte, und mit den anderen Bibliotheken vor allem in Baden-Württemberg wurde intensiv diskutiert. Aus diesen Beobachtungen und Erfahrungen wurden Beschaffungsgrundsätze für die Bibliothek abgeleitet.
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