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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 42.2008 (Rights reserved)

Themen Erschließung 174 Bibliotheksdienst 42. Jg. (2008), H. 2 verwaltung konnte der Arbeitsaufwand in den Bibliotheken für den Nachweis der Lizenzen erheblich reduziert werden. Gegenwärtig werden in der EZB 14 große Konsortien mit zahlreichen Unterkonsortien verwaltet. • 2002: Implementierung eines Verfahrens zur Verwaltung von Aggregatortiteln Besondere Anforderungen für die Lizenzverwaltung der EZB resultierten auch daraus, dass Bibliotheken vermehrt Zugriffsrechte für Volltextzeitschriften in sog. Aggregatoren erwarben. Im Jahr 2002 hat die Universitätsbibliothek Re- gensburg ein spezielles Verfahren für diese Titel (sog. „lokale Zeitschriften“) implementiert, das einen weitgehend automatisierten Nachweis von Zeit- schriftentiteln in Aggregatoren mit dazu gehörigen Lizenzinformationen in der EZB ermöglicht. • 2003: Einführung der rot/gelben Ampeln Im Laufe der Jahre entstand die Notwendigkeit, dem Nutzer differenzierte Lizenzinformationen anzubieten, da teilweise nur noch Zugriffsrechte für eingeschränkte Zeiträume erworben wurden. Entsprechend wurde die Li- zenzverwaltung der EZB im Jahr 2003 dahingehend erweitert, dass Lizenz- zeiträume erfasst und verwaltet werden konnten. Durch die Eingabe von Band- bzw. Jahrgangsangaben können Lizenzzeiträume definiert werden. Dar- über hinaus können sogenannte Embargos bzw. Moving Walls für rollierende Lizenzzeiträume (z.B. relevant beim Erwerb von Nutzungsrechten für jeweils die letzten 12 Monate) erfasst werden. Um den Nutzer der EZB über die lo- kal vorhandenen Zugriffsrechte zu informieren, wurde neben der gelben und der roten Ampel eine gelb/rote Ampel als neues Symbol eingeführt. Diese gelb/rote Ampel informiert die Nutzer darüber, für welche Lizenzzeiträume Zugriffsrechte auf die Volltexte bestehen. • 2007: Einführung der Verwaltung von Nationallizenzen Im Zuge der Bereitstellung der durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Nationallizenzen4 entwickelte die Universitätsbibliothek Regensburg in Ergänzung zur Verwaltung von lokalen Lizenzen und Konsor- tiallizenzen spezielle Funktionen zur effizienten Administration von National- lizenzen. Bei diesem Verfahren erstellen und pflegen die Bibliotheken, die die Verhandlungen zu den Nationallizenzen führen, die Lizenzeinträge, sofern sie elektronische Zeitschriften betreffen. Diese Lizenzdaten werden automatisch in die lokalen Sichten jener EZB-Teilnehmerbibliotheken eingespielt, die sich für die Nationallizenz angemeldet haben. Dadurch werden die durch Natio- 4 Nähere Informationen zu den von der DFG finanzierten Nationallizenzen unter: http://www.nationallizenzen.de/
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