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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 42.2008 (Rights reserved)

Bibliotheken Themen Bibliotheksdienst 42. Jg. (2008), H. 12 1299 es Mischarbeitsplätze Medienbearbeitung-Benutzung. Dadurch sind auch die Beschaffungsmengen und -wege sehr unterschiedlich. Die räumliche Zusammen- legung der Medienbearbeitung in eine Abteilung mit mehreren Teams und einer Gliederung der Arbeitsgruppen nach Leistungsnehmern oder nach Fachgruppen kann Effizienzgewinne erbringen. Soweit Personal bisher in Präsenzzeiten in den Benutzungsbereichen am Aufsichts- bzw. Ausleiharbeitsplatz Medienbearbei- tung durchführt, ist bei einer solchen Umorganisation dafür Sorge zu tragen, dass diesen Arbeitsplätzen weiterhin geeignete Arbeit zugeordnet wird, um Leerlauf zu vermeiden. Wenn die bisher weitgehend selbstständigen fünf Teilschulen der Fachhochschu- le Zentralschweiz zur HSLU zusammengeführt werden, sollte geprüft werden, inwieweit die Medienbearbeitung der Teilbibliotheken räumlich und organisato- risch zusammengeführt werden kann. Dies wird auch davon abhängen, wo und wie die verschiedenen Teile der künftigen HSLU untergebracht werden. IDS – Informationsverbund Deutschschweiz: IDS Luzern Der IDS (Informationsverbund Deutschschweiz), der alle deutschschweizer Uni- versitäten mit ihren Lokalverbünden umfasst, ist dezentral organisiert. Alle Teil- verbünde betreiben eine eigenständige Aleph-Datenbank auf einem lokalen Ser- ver. Im Rahmen dieser dezentralen Struktur betreibt die ZHB das Aleph-System für den Platz Luzern. In diesem IDS Luzern werden die technisch und wissenschaftlich orientierten Bibliotheken des Platzes Luzern (und der zugehörigen Bibliotheken im Umland) geführt. Dabei reicht die Kooperation von der ZHB selbst, die mit allen Leistungen das IDS nutzt, über Bibliotheken die von der ZHB im Leistungsauftrag für die Hochschulen geführt werden bis zu Bibliotheken, die selbständig sind und nur die technische Plattform des IDS als Infrastruktur nutzen. Die Datenstrukturen der genannten verschiedenen IDS-Lokalverbünde sind ähn- lich, aber nicht gleich. Folglich müssen nach Schätzung der Bibliothekare etwa sechzig Prozent der Katalogdaten bei Übernahme nachbearbeitet werden. Eine stringente Angleichung der Datenstrukturen in den IDS-Systemen der verschie- denen Bibliotheksplätzen der Schweiz könnte zu einer deutlich reduzierten Nach- bearbeitungsquote führen.
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