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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 42.2008 (Rights reserved)

Themen Bibliotheken 1298 Bibliotheksdienst 42. Jg. (2008), H. 12 • Nachteil Bei Veränderungen in den Arbeitsabläufen oder den Anforderungen an die bibliothekarischen Leistungen muss die Bibliothek jede Veränderung in der Aufgabenzuordnung mit dem Kanton oder dem Vertragspartner der jewei- ligen Leistungsvereinbarung neu verhandeln. Die Bibliothek ist im gesamten Hochschulbereich derzeit in einer Aufbausituati- on und die neu auftretenden Arbeitsanforderungen können weitgehend den in den Leitungsvereinbarungen neu auszuhandelnden Stellen zugeordnet werden. Wenn die Aufbauphase abgeschlossen ist, werden weiterhin neue Anforderungen der Benutzer hinzukommen und technisch-organisatorische Anpassungen not- wendig werden. Diese Anpassungen der Arbeitsprozesse können derzeit nur über eine Anpassung der Leistungsvereinbarungen erfolgen. Dies muss berücksichtigt werden, wenn gleichartige Arbeitsprozesse für unterschiedliche Leistungsneh- mer aus Effizienzgründen zusammengefasst werden sollen, um Personal für neue Dienste freizubekommen. Unabhängig davon, wie eng oder flexibel die Personaleinsatzbeschreibungen in den Leistungsvereinbarungen gefasst sind, wird auf Dauer ein hoher Abstim- mungsbedarf der Bibliothek mit den Leistungsnehmern bestehen. • Personal mit mehreren Aufträgen Einzelne Personen haben mehrere Aufträge in verschiedenen Teilbiblio- theken. Die Koordination dieser Aufträge einerseits und die Koordination der Mitarbeiter in den verschiedenen Teilbereichen erfordert einen hohen Orga- nisationsaufwand. Bei Vertretungsregelungen und Ausfällen sind stets Rege- lungen in mehreren Bereichen zu treffen. • Personal mit mehreren Verträgen Den Aufträgen in den Leistungsvereinbarungen entsprechen stets Arbeits- verträge mit den entsprechenden Stellenprozenten. Dies ermöglicht, zielge- nau dem Leistungsauftrag entsprechend Personal einzustellen. Sind die Leis- tungsaufträge einer Person alle in der gleichen Vergütungsgruppe, können diese in einem Arbeitsvertrag zusammengefasst werden. Sind die verschiedenen Aufträge verschieden vergütet, haben die Personen auch mehrere Verträge mit unterschiedlichen Stellenprozenten. Dies kann im Einzelfall für den Arbeitnehmer nachteilige Folgen haben. Medienbearbeitung Die Medienbearbeitung ist als integrierte Medienbearbeitung in mehreren Ar- beitsgruppen organisiert. Diese Arbeitsgruppen sind derzeit den verschieden Leistungsbereichen zugeordnet und daher von sehr unterschiedlicher Größen- ordnung. Durch die Zuordnung zu den Leistungsbereichen arbeitet die Medien- bearbeitung sehr benutzernah und in kleinen bibliothekarischen Einheiten sind
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