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Volume Heft 8

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 41.2007 (Rights reserved)

Themen Erschließung 898 Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 8 macht werden, damit sie über einen Link direkt vom zugehörigen katalogsatz aus aufgerufen werden können. Mit dem Einspielen der Retrodaten war ein zentrales Ziel des Projekts, nämlich die integrierte Recherche im Gesamtbestand der Bibliothek über die Sucheinstie- ge verfasser, hauptsachtitel, Signatur, Erscheinungsjahr, volltext, Medientyp er- reicht. Sie unterliegen bei der Suche und Suchaufbereitung der vollen aDIS-funk- tionalität, d.h. man kann die Daten z.B. trunkiert und mit Booleschen operatoren kombiniert suchen und in trefferlisten können sie nach Autor, titel und Erschei- nungsjahr sortiert werden. Da bei einer Recherche im allgemeinen die zuletzt angelegten titelsätze zuerst angezeigt werden, wurden die internen Satznummern der vorhandenen titel- daten von der firma AStEC Gmbh um 2 Millionen heraufgesetzt. So wurde ver- hindert, dass trefferlisten am Anfang regelmäßig Retrodatensätze aufführen. Wesentlich komplexer als die Realisierung der integrierten Recherche gestaltete sich die Umsetzung des zweiten zentralen Projektziels, die direkte Ausleihbarkeit des Retrobestandes. In Bezug auf die Monographien gab es kein Problem. für sie wurden beim Datenimport jeweils Exemplarsätze erzeugt, im falle von Mehrfach- exemplaren für jedes Exemplar einen. Bei Periodika und Aufsätzen sah es hinge- gen anders aus. Durch die Retrokonversion wurden zwar die titel der Periodika, nicht aber deren Bestandsdaten in den katalog eingespielt. Sie waren bis 1986 in einem separaten Standortkatalog nachgewiesen worden. Es hätte keinen Sinn gehabt, ihn in die konversion einzubeziehen. Aufgrund der fehlenden Bandaufführungen mussten deshalb für alle Periodikatitel bei der Dateneinspielung allgemeine Exemplar- datensätze angelegt werden. Damit sind die Zeitschriftenbände über eine spezi- elle aDIS-funktion „freie Bandbestellung“ bestellbar. Noch schwieriger gestaltete sich die Situation bei den Aufsätzen. hier durften bei der Dateneinspielung natürlich keine Exemplardatensätze angelegt werden. Mit der jeweiligen, übergeordneten, ausleihfähigen Gesamtheit (Monographie, Band, halbband, heft) konnten die Aufsätze im Zuge der Retrokonversion auch nicht verknüpft werden, der In-vermerk auf der katalogkarte wurde deshalb le- diglich als teil des volltextes konvertiert. Als Umgehungslösung wurden für die Direktbestellung die jeweiligen Signaturen der Aufsätze in das aDIS-feld „kata- logsignatur“ importiert. Eine Änderung der ADIS-konfiguration ermöglichte es dann, dass Bestellwünsche auf diese Aufsätze vom Netzdrucker im Magazin als Ausdrucke der titelaufnahmen ausgegeben werden konnten. Da der In-vermerk des volltextfeldes nur eine Zeichengenauigkeit von 70% erreicht, muss bei man- chen Bestellungen zusätzlich das Image der titelaufnahme recherchiert werden, um die fundstelle des Aufsatzes präzise zu ermitteln. Auch ist der Ausleihstatus der konvertierten Aufsätze nur am Standort des Bandes im Magazin, nicht aber
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