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Volume Heft 8

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 41.2007 (Rights reserved)

Aus der BID Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 8 863 An internationalen kongressen und konferenzen konnten dank der finanziellen Unterstützung auch wieder zahlreiche kolleginnen und kollegen teilnehmen. So wurden Zuschüsse für den Besuch der ALA in New orleans, IAML in Göteborg, Liber tagung in Uppsala, open Road Conference in Melbourne, IASL-tagung in Lissabon, Info 2006 in havanna sowie zur Nordic virtual Reference Conference in helsinki gewährt. 15 teilnehmerinnen und teilnehmer der IfLA konferenz in Se- oul erhielten ebenfalls einen Reisekostenzuschuss. Besonders zu erwähnen sind hierbei zwei Studentinnen und ein Student der hU Berlin, die aus dem Stand die alleinige Erstellung des deutschen IfLA Express übernommen haben. Die nicht- englischsprachigen Übersetzungsteams haben sich in der vergangenheit schon mehrfach darüber beschwert, dass das Prozedere der Erstellung umständlich ist und keine eigenen, regionalen Beiträge platziert werden konnten. Das diesjährige team hat konkrete vorschläge gemacht, die zum teil schon in den Ausgaben in Seoul umgesetzt werden konnten. Durch weitere Besprechungen der teams und detaillierte vorschläge an die President-elect hoffen wir, IfLA Express insgesamt, besonders aber die nicht-englischsprachigen Ausgaben, künftig attraktiver zu machen. Zu beachten ist bei künftigen konferenzen auch die nicht mehr plan- bare kostenexplosion, was die Logistik für die Übersetzungsteams betrifft. In der vergangenheit ist dies häufig eine schwer kalkulierbare Größe für den haushalt von BI-International gewesen, die sich leider in den vergangenen Jahren ständig erweitert hat. Unbefriedigend für die Mitglieder von BI-International bleibt, dass durch die rein ehrenamtlich geleistete Arbeit häufig wenig Zeit ist, um sich intensiv mit der inhaltlichen Ausgestaltung der Aufenthalte zu beschäftigen. Zwar können den ausländischen Interessierten hinweise auf Einrichtungen in Deutschland gegeben werden, falls sie keine genauen Zielvorstellungen für ihren Interessens- schwerpunkt haben; die deutschen Antragsteller sind jedoch häufig auf sich ge- stellt bei der organisation und Planung ihres Aufenthaltes. Auch an dieser Stelle noch einmal der eindringliche Appell an die bibliothekarische Gemeinschaft in Deutschland, sich für die Schaffung der Bibliotheksentwicklungsagentur (BEA) einzusetzen, bei der man dann hauptamtlich wieder eine Geschäftsstelle für aus- ländische Beziehungen ansiedeln könnte. Und wenn wir gerade bei forderungen sind: Im Prinzip ist man natürlich froh, wenn die Projektmittelzuweisung wenig- stens auf dem Stand des vorjahres eingefroren wird. Auf Dauer bedeutet dies bei steigenden kosten aber natürlich eine massive Einschränkung und verkleinerung der fördervorhaben. Bedauerlich auch die tatsache, dass es in vielen Ländern keine Möglichkeit gibt, die deutschen Bibliothekare bei ihren Auslandsaufenthalten zu unterstützen, wie BI-International dies für Besucher nach Deutschland tut. oder sollte man hier viel- mehr die Unterstützung der deutschen Arbeitgeber einfordern, denn schließlich
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