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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 41.2007 (Rights reserved)

Notizen Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 6 673 von intellektuell erschlossenen, fachrelevanten Internetquellen, in die auch die fachausschnitte aus der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB) und des Datenbank-Informationssystems (DBIS) eingebunden sind. Beiträge zu aktuellen fachthemen aus der Bibliotheksszene ergänzt das Bibliotheksportal des Kompe- tenznetzwerks für Bibliotheken. Informationsplattform open-access.net online Seit der Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem wissen im Jahr 2003 ist das Bewusstsein im wissenschaftsbereich über die Bedeutung von Open Access zunehmend gestiegen. Mittlerweile haben zahlreiche wissen- schafts- und fördereinrichtungen und eine wachsende Zahl an Universitäten die Berliner Erklärung unterzeichnet. So hat etwa die Deutsche forschungsgemein- schaft (Dfg) alle von ihr geförderten wissenschaftlerinnen und wissenschaftler aufgefordert, ihre forschungsergebnisse möglichst Open Access zu publizieren, entweder parallel zu Verlagspublikationen auf fachspezifischen bzw. institutio- nellen Servern oder direkt in Open-Access-Zeitschriften. Unbestritten sind mitt- lerweile die Vorteile des weltweit freien und kostenlosen Zugangs zu den Er- gebnissen wissenschaftlicher forschung. Der ungehinderte Zugang erhöht den Verbreitungsgrad wissenschaftlicher Erkenntnisse, steigert die Sichtbarkeit sowie das renommee der Autoren, und nutzt vor allem den Lesern, die bequem und rund um die Uhr auf relevante Informationen im Netz zugreifen können. Open-access.net (www.open-access.net) stellt die erste für den deutschspra- chigen raum konzipierte Informationsplattform zum Thema Open Access dar. Sie wird seit September 2006 von der Dfg gefördert und unterstützt mit praxis- nahen Handreichungen wissenschaftler(innen) und Institutionen bei der kon- kreten Umsetzung von Open Access. Sie bietet unter anderem Informationen zu Publikationsstrategien, Kosten und rechtlichen Aspekten sowie Argumenta- tionshilfen rund um das Thema Open Access und richtet sich an fachverbände, forschungseinrichtungen, Hochschulen, Bibliotheken und Verlage. Die Plattform open-access.net wird von den Universitäten Bielefeld, göttingen und Konstanz sowie der freien Universität Berlin getragen, die zu den Vorreitern der Open-Ac- cess-Bewegung gehören, und von der Allianz der wissenschaftsorganisationen, der Hochschulrektorenkonferenz, der Volkswagen-Stiftung und der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V. (DINI) unterstützt. In eigenen Bereichen informieren die Helmholtz-gemeinschaft und die Max-Planck-gesellschaft über Open Access. Ein wissenschaftlicher Beirat evaluiert die Plattform regelmäßig und stellt eine enge Verknüpfung zu den Bedürfnissen der wissenschaft sicher.
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