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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue41.2007 (Rights reserved)

Notizen 666 Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 6 sich auch der neue Vorstand auf die fahnen geschrieben. Denn die Themen, die EBLIDA in den europäischen gremien vertritt wie die europäische Informations- gesellschaft, Bildung und Lebenslanges Lernen, Urheberrecht und Lizenzierung, freier Zugang zur Information und Digitalisierung, EU-Erweiterung und die rolle der Bibliotheken und Archive in diesen Prozessen, sind auch für die osteuropäi- schen Kollegen von größter Bedeutung. weiterer Schwerpunkt der Jahreshauptversammlung neben Jahresbericht, fi- nanzbericht und dem Arbeitsprogramm des laufenden Jahres – alles nachlesbar auf der EBLIDA-website3 – war die Diskussion über das Strategiepapier von EBLIDA für den Zeitraum 2007–2010. Andrew cranfield, Direktor von EBLIDA, stellte den Entwurf vor, der weiter diskutiert wurde. Hier ist besonders die geplante verstärkte Zusammenarbeit mit weiteren europäisch wirkenden Organisationen zu nennen. Ob LIBEr (Ligue des Biblioth?ques Européennes de recherche) mit Ausrichtung auf den wissenschaftlichen Bibliotheksbereich, cENL (conference of European National Librarians), dem Verbund europäischer Nationalbibliotheken, EUcLID (European Association for Library and Information Education and research) oder NAPLE (National Authorities on Public Libraries in Europe) – in Anbetracht der fülle europäisch wirkender Bibliotheksgruppierungen ist es notwendig, hier die Energien für gemeinsame Lobbyaktivitäten zu bündeln. So wird EBLIDA beispiels- weise vom 19.–21. September 2007 gemeinsam mit EUcLID die Konferenz „Libra- rian@2010 – Educating for the future“ in Lissabon4 organisieren. Und es ist sicher als ein gutes Zeichen zu werten, dass nicht nur Vertreter von NAPLE und LIBEr an dieser EBLIDA-Tagung teilnahmen, sondern mit dem Direktor der Nationalbiblio- thek von Litauen Andris Vilks ein Mitglied von cENL einen Vortrag hielt zu einem weiteren Schwerpunktthema der Sitzung, der Europäischen Digitalen Bibliothek. Und auch Teresa Hackett, selbst ehemalige Direktorin bei EBLIDA und heute Pro- jektleiterin bei eIfL5, zeigte weitere Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in der internationalen Bibliotheksarbeit zwischen Entwicklungsländern, vertreten durch eIfL, und EBLIDA auf. Auch die drei Expertengruppen der EBLIDA zu den Themenbereichen copyright, Handel und Bibliotheken und Berufliche Qualifizierung (PEg) stellten ihre Arbeit des vergangenen Jahres den Mitgliedern vor. während beschlossen wurde, eine weitere Expertengruppe zur Digitalisierung einzurichten, wurde ebenfalls verab- redet, die Expertengruppe Handel und Bibliotheken mit der copyright-Experten- gruppe der EBLIDA wegen thematischer und personeller Überschneidungen zu 3 Die Tagesordnung der Versammlung mit Links zu Jahresbericht, Strategiepapier, Protokollen und Arbeitsbericht sind zu finden unter: http://www.eblida.org /index.php?page=agenda-reykjavik 4 weitere Informationen unter: http://euclid.hio.no/files/call-for-papers.doc 5 website von eIfL unter: http://www.eifl.net/
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