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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 41.2007 (Rights reserved)

Notizen 566 Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 5 mission folgendes auf: die eU wird Versuche mit Open Access im Rahmen ihres angelaufenen Forschungsprogramms unterstützen. Die Kommission hat für den zeitraum 2007–2008 annähernd 50 Mio. euro zur Unterstützung der Koordinie- rung und Vernetzung von Infrastrukturen für die europaweite Speicherung wis- senschaftlicher Daten und 25 Mio. euro für Forschung im Bereich der erhaltung digitaler Inhalte vorgesehen. Basis des Konzepts war eine öffentliche Befragung. http://www.ec.europa.eu/information_society/activities/digital_libraries/doc/ scientific_information/communication_de.pdf (DBV-Newsletter International) Europäische Union: Kooperative Lösung der digitalen Langzeitarchivierung angestrebt Am 20. und 21. April fand die europäische Konferenz „Herausforderung: Digitale Langzeitarchivierung – Strategie und Praxis europäischer Kooperation“ in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main statt. experten tauschten sich über die unterschiedlichen nationalen Ansätze und Langzeitarchivierungsstrate- gien in europa aus, wobei die politischen und wissenschaftlichen Rahmenbedin- gungen innerhalb der eU im Mittelpunkt standen. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass der mit dem rasanten technischen Wandel einhergehenden gefährdung der dauerhaften Nutzbarkeit von digitalen und digitalisierten Objekten nicht mit nationalen Alleingängen begegnet werden kann. eine universale Digitale Bibliothek solle mit Ländern auf der ganzen Welt zusammenarbeiten ohne ihnen ein externes System aufzuzwingen. Durchgängig wurde betont, dass sämtliche nationalen Strategien stets Kooperationmodelle seien. „Aufbau und Absicherung einer Infrastruktur“, „Implementierung von Stan- dards und zertifizierungsprozessen“ sowie „Konkrete Praxisempfehlungen“ seien besonders wichtige Aspekte für die Weiterentwicklung der vorgestellten prak- tischen Ansätze. Die eU-Strategie zur digitalen Langzeitarchivierung wurde von der Leiterin der Abteilung „Cultural Heritage and technology enhanced Learning“ bei der europä- ischen Kommission, Pat Manson, erläutert. Die europäische Union wird angesichts der gewaltigen Herausforderungen, die das thema mit sich bringt, ihr engage- ment für die digitale Langzeitarchivierung deutlich erhöhen. Finanziert über das 7. Forschungsrahmenprogramm werden im zeitraum von 2007 bis 2013 eigene Projekte initiiert, die sich unter anderem mit der automatisierten Informationsge- winnung aus Metadaten beschäftigen. Die Fachbeiträge sind unter www.langzeitarchivierung.de/eu2007 verfügbar.
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