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Volume Heft 4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 41.2007 (Rights reserved)

Notizen 464 Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 4 (FAMI) und für verantwortungsvollere Positionen der „Bachelor of Arts“, der dem bisherigen Diplom-Bibliothekar gleichwertig ist. Für herausragende Positionen im Bibliothekswesen kann der Mastergrad auf drei verschiedenen Wegen erreicht werden: 1. „Der sog. konsekutive Master setzt vertiefte wissenschaftliche Studien auf das gleiche Fach auf und befähigt im Bibliothekswesen herausgehobene Posi- tionen einzunehmen (...)“. 2. der sog. „nicht-konsekutive Master“ im Anschluss auf ein bibliotheksfernes Fachstudium und 3. der Master, der im Anschluss an eine verpflichtende Praxisphase in einem Weiterbildungsstudium erworben wird. Seit 2000/2001 wird an der HTWK Leipzig der Diplomstudiengang Bibliotheks- und Informationswissenschaft bereits auf der Basis eines durchgängig modular aufgebauten Curriculums und eines Leistungspunktesystems durchgeführt. An die Stelle der bisherigen Trennung der Ausbildung zwischen Öffentlichen und Wissenschaftlichen Bibliotheken ist im Hauptstudium die Differenzierung in sechs Vertiefungsrichtungen getreten. Umfangreiche Praxiserfahrungen und die inter- nationale Ausrichtung sind weitere Markenzeichen der Leipziger Ausbildung. Abschließend berichtete Frau Prof. Keller-Loibl über die Umstellungen der Leip- ziger Studienabschlüsse entsprechend des Bologna-Prozesses: So soll bis 2008/ 2009 ein Bachelor-Studiengang mit sieben Semestern den Diplomstudiengang ablösen. Darauf aufbauend wird ein Master-Studiengang mit drei Semestern ange- boten werden, der „(...) Management-Kompetenzen vermittelt wie auch Qualifika- tionen für die Konzeption und Durchführung innovativer Projekte im IuD-Bereich“. Aus der Perspektive der Selbstständigkeit als Infobroker und der gelernten Di- plombibliothekarin schilderte Kirsten Heinrich ihre beruflichen Erfahrungen und versuchte eine Positionsbestimmung der Bibliotheken im Google-Zeitalter. Vor- aussetzung einer erfolgreichen Existenzgründung sind die berufliche Qualifikati- on, die Definition des Alleinstellungsmerkmals, die Kenntnis der Kunden und des Marktes bzw. der Konkurrenz und der Partner sowie die ständige Qualitätsprü- fung. Als „Alleinstellungsmerkmal“ für ihren privaten „Recherche-Dienst“ gibt sie an: „Informationsspezialisten suchen besser“. Die Qualität ihrer Dienstleistungen versucht sie durch Evaluierungsmaßnahmen, Referenzen, Berufsverbände, Fort- bildungen, Vorträge und Veröffentlichungen nachzuweisen. Zielgruppen ihres Unternehmens sind Stifter, Unternehmer, Wissenschaftler und Studenten in den Bereichen Geistes-, Sozial- und Politikwissenschaften. Als Dienstleistungen bietet sie Infodossiers und Rechercheberichte mit Literatur- und Aufsatzhinweisen, Weblinks und Volltexten an. Aus der Philosophie von Google leitete Frau Heinrich die Essentials für das Leitbild der Bibliothek ab:
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