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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue41.2007 (Rights reserved)

Erwerbung Themen Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 3 323 Zur Erstellung und Auswertung von Nutzungsstatistiken mussten die laufenden ZB-Abos aus der SQL-Datenbank, die verfügbaren Cross-Access-Titel aus dem Bibliothekskatalog und die Counterstatistiken zusammengeführt werden. Die Nachteile dieser Praxis waren vor allem: • Daten zu Bestand und Kosten laufender Titel waren über mehrere Datenbanken und Systeme verteilt • Nur Titelverwaltung, keine Bestandsangaben • Parallele Pflege im lokalen System, der EZB und im Linkresolver • Statistische Auswertung sehr arbeitsintensiv. Das neue System sollte hier Abhilfe schaffen und die Mehrfachdatenpflege ver- meiden, die Archivbestände elektronischer Zeitschriftenausgaben verwalten und gleichzeitig als Datenbasis für das Monitoring der Nutzung und der Kosten der abonnierten Zeitschriften dienen. Grundsätzliche Überlegungen zur Einführung einer neuen Datenbank Ausgehend von der Tagesroutine haben wir uns für eine Eigen- bzw. Weiterent- wicklung der bestehenden Kombination aus SQL-Datenbank und Access-Bear- beitungsoberfläche entschieden. Hauptargument hierfür waren die vertraute Arbeitsumgebung sowie die Möglichkeit auf aktuelle Fragen flexibel und schnell reagieren zu können. Lange Wartezeiten auf ein Update des Herstellers und das umständliche Beschreiben der benötigten Änderungen können so vermieden werden. Kommerzielle Systeme sind zu komplex und zu teuer für den im Vergleich zu Konsortien geringen Bedarf in der Zentralbibliothek. Die Gründe für unsere Entscheidung zur Weiterentwicklung sind also zusammen- gefasst: • Kommerzielle Systeme für uns zu umfangreich / zu teuer • Knowhow-Aufbau: Welche Funktionen brauchen wir wirklich? Was ist uns besonders wichtig? Auf welche Funktionalität können wir gut verzichten? • SQL / Access ist eine gewohnte Arbeitsumgebung, keine Schulung nötig • SQL / Access sind in der ZB vorhanden, keine Einführung neuer Technologien, kein erhöhter Arbeitsaufwand für Installation, Wartung und Pflege weiterer Hard- und Software • Gut und flexibel an eigene und wechselnde Bedürfnisse anpassbar. Zusätzlich sollte unser neues ERM-System die doppelte Datenpflege im lokalen OPAC und in der EZB überflüssig machen.
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