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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 41.2007 (Rights reserved)

Themen Erwerbung 322 Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 3 Inhouse-Lösung für das Jülicher Electronic Resource Management System Florian Aumeier, Ingrid Heinen Einleitung Die Zentralbibliothek (ZB) des Forschungszentrums Jülich (FZJ) stellte zum Erwer- bungsjahr 2005 den Zeitschriftenbezug größtenteils auf E-only um. Die Entscheidung zur Umstellung begründete sich einerseits durch Etatkür- zungen, andererseits wurde der ZB die Umstellung aber auch durch die große Ak- zeptanz der elektronischen Versionen durch die Wissenschaftler leicht gemacht. Der Übergang vom Printbezug auf E-only-Lizenzen wurde im FZJ schrittwei- se vorbereitet. Einige Jahre wurden Print- und Online-Ausgabe einer Zeitschrift parallel abonniert. Im ersten Schritt wurden Mehrfachexemplare abbestellt. In einem weiteren Schritt wurde eine Bestandsbereinigung anhand der verfügbaren elektronischen Nutzungsstatistiken durchgeführt. Im Jahr 2006 konnten die Mitarbeiter des FZJ auf 2478 abonnierte E-Journals zu- greifen. Dazu kommen die über Nationallizenzen verfügbaren Titel, freiverfüg- bare und Open-Access-Zeitschriften sowie 429 abonnierte Print-Ausgaben. Die Verwaltung von elektronischen Zeitschriften ist keinesfalls geringer als die Bereitstellung der Print-Ausgaben. Titeländerungen, Verlagswechsel oder auch Archivbestände bei Abbestellungen wollen verwaltet werden. Ausgangsbasis für das Jülicher ERM-System Ausgangsbasis war eine im Jahr 2002 in der Zeitschriftenstelle angelegte SQL- Datenbank für alle abonnierten Titel der ZB, sowohl Print- als auch Online-Aus- gaben. Nicht erfasst wurden Cross-Access-Titel aus Konsortialverträgen. Die Bear- beitungsoberfläche wurde über Access realisiert. Die Datenbank bestand aus 2 Tabellen. In der Haupttabelle wurden Titeldaten, ISSN, Systematik und weitere Metadaten verwaltet. Die Nebentabelle diente der Standortzuordung. Die Haupttabelle wurde mit steigenden Anforderungen um weitere Spalten (z.B. abonnierte Zs-Version und Subscription ID) ergänzt. Diese Datenbank wurde jeweils zum Jahresende gesichert, um den Bestand eines Jah- res zu dokumentieren. Die ZB ist darüber hinaus Teilnehmereinrichtung der EZB und setzt den Linkresol- ver SFX ein.
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