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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 41.2007 (Rights reserved)

Themen Beruf 290 Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 3 Die Fachwirtin, der Fachwirt für Informationsdienste (IHK) – eine Weiterbildungsmöglichkeit Nicole Weigand Irina ist in einer großen Anwaltskanzlei im Backoffice beschäftigt. Sie hat sich vor einiger Zeit von ihrer alten Kanzlei getrennt, bei der sie noch die Ausbildung ab- geschlossen hatte. Zu den Aufgaben des Backoffice dieser Anwaltssozietät gehö- ren die Recherche in den juristischen Fachdatenbanken und in den einschlägigen Rechtsprechungen. Die Anwälte sind für ihre jeweiligen Sitzungen auf den Punkt genau zu informieren. Außerdem hat diese Sozietät eine kleine Bibliothek mit Standardwerken aufgebaut, die Irina betreut. Weil die Anwälte auch oft von zu Hause arbeiten müssen, hat sie sich Gedanken über die Beschaffung von Online- Nachschlagewerken gemacht, auf die auch über eine Internetverbindung zuge- griffen werden kann (Telearbeit). In dieser Kanzlei steht sie Herausforderungen gegenüber, für die sie bestens gerüstet ist nach ihrer Weiterbildung. Matthias ist bei einem großen Versicherungskonzern beschäftigt. Für den Vor- stand und die zuarbeitenden Referenten sind jede Menge Informationen zu be- schaffen, und das möglichst zügig, denn morgen ist ja schon wieder ein Vortrag zu halten, für den die neuesten Wirtschaftsdaten benötigt werden. Dass eine zen- trale Dienstleistung für den Konzern besteht, hat sich noch nicht überall herum- gesprochen. Aber wer positive Erfahrungen gemacht hat mit der Professionalität, mit der hier Literatur- und Sachrecherchen effizient durchgeführt werden, den hat Matthias für das InfoCenter gewonnen, das er als Projekt im Auftrag des Konzerns konzipiert und realisiert hat. Sylvia hat Geschichte, Sozialwissenschaften und Politologie studiert. Für ihre Ab- schlussarbeit wollte sie auf jeden Fall praktische Erfahrungen verwerten und hat sich deshalb bei einer Firma als Praktikantin beworben. Durch einen Umzug stie- ßen Mitarbeiter kürzlich auf Aktenberge in abgelegenen Kellerräumen, aus denen sich die Geschichte der Firma erschließen lässt. Also bot sich Sylvia kurzerhand die Chance, die Aktenbestände zu sichten, zu ordnen, zu sortieren und für eine Präsentation in den Geschäftsräumen der Firma aufzubereiten. Gerrit hat seine Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informa- tionsdienste an einer großen Universitätsbibliothek absolviert. Danach hat er in einer kleinen OPL (One Person Library) an einem Max-Planck-Institut eine Ver- tretung für die Stelleninhaberin angetreten, die sich in Elternzeit befindet. Nach der schnellen Übergabe kam der geschäftsführende Wissenschaftler kurz danach auf ihn zu, um ihn zu bitten, ein Konzept auszuarbeiten für den Aufbau und den Betrieb eines Dokumentenservers für die Preprints (die in der Regel elektronisch vorliegen) der Wissenschaftler des Instituts. Gerrit hat sich voller Aufregung dieser
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