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Volume Heft 2

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 41.2007 (Rights reserved)

Erschließung Themen Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 2 153 möglichst frühen Zeitpunkt garantiert wird, haben die Projektteilnehmer auch formell vereinbart, sich ihre Daten gegenseitig zur Nachnutzung über Z39.50 und darüber hinaus in Form von Datenlieferungen zur Verfügung zu stellen. In diesem zweigleisigen Verfahren spiegeln sich die unterschiedlichen Ansätze der Fremd- datennutzung. Ab Mai 2007 werden von allen Projektpartnern (mit Ausnahme der DNB) im Rou- tinebetrieb wöchentlich über ftp, in der zweiten Stufe über OAI Differenzabzü- ge mit neuen und korrigierten Datensätzen geliefert. Dabei sollen insbesondere auch Bestellkatalogisate zur Verfügung gestellt werden. Diese sind gesondert zu kennzeichnen. Handelt es sich um die Aufnahme eines Bandes, werden über ftp vollständige Austauscheinheiten bereitgestellt (d.h. es werden die Überord- nungen zu mehrbändigen begrenzten Werken mitgeliefert), über OAI ist das ver- mutlich nicht zu realisieren. Die Datendienste der DNB bleiben zunächst im gewohnten Lieferumfang und -rhythmus abrufbar, OAI als „schneller Lieferweg“ wird von der DNB im Laufe des Jahres 2007 angeboten werden. Nicht ausgetauscht werden Änderungen, die aufgrund von maschinellen Korrek- turen entstehen und sehr viele Daten betreffen können, sowie Umlenkungen und Löschungen. Es ist dem empfangenden Verbund bzw. der DNB vorbehalten, die Daten weiter zu selektieren und nicht erwünschte Daten zu separieren. Für das Datenformat wurde eine Reihe von Festlegungen getroffen, die sowohl für den Export über Z39.50 als auch für die Datenlieferungen gelten. Ausgetauscht wird zunächst im Format MAB2, später in MARC 21. Für die Datenübernahme von grundlegender Bedeutung ist die Festlegung, dass ausschließlich überregionale Normdatenidentifikationsnummern (sofern vorhanden) ausgegeben werden sollen, da regionale bzw. lokale Identifikationsnummern nur für die eigene Da- tenbank von Bedeutung sind.5 Aus diesem Grund wird empfohlen, Serien in der ZDB zu erfassen. Für eine vollständige Nutzung aller von der DNB angelegten Auf- nahmen ist die schnelle Integration der Serienaufnahmen der DNB in die ZDB ein dringendes Desiderat. Die ursprüngliche Herkunft des Datensatzes soll am MAB-Feld 026 (Indikator Blank) erkennbar sein. Dieses Feld wird mit der Identifikationsnummer des erster- fassenden Verbundes bzw. der DNB besetzt. Durch die Zuordnung einer eindeu- 5 Bei der Nachnutzung von Formal- und Sacherschließungsdaten ist es sehr wichtig, dass auch die Verknüpfungen zu Normdateien nachgenutzt werden können. Ziel muss es sein, möglichst viele Sätze in den überregionalen Normdateien nachzuweisen. Die Online-Schnittstelle soll in Zukunft die Erfassung in den überregionalen Normdateien sicherstellen. Daneben ist zu berücksichtigen, dass es in einigen Verbünden noch zahlreiche Personen- und Namenssätze gibt, die nicht in der überregionalen PND vorhanden sind. Hier besteht akuter Handlungsbedarf!
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