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Volume Heft 11

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 41.2007 (Rights reserved)

Themen Informationsvermittlung 1170 Bibliotheksdienst 41. Jg. (2007), H. 11 Geschäftsführerin. Das ZfS ist eng mit der Studienreformkommission verzahnt, die für die Koordination der auf Initiative der Fakultäten neu entstehenden Ba- chelor- und Master-Studiengänge zuständig ist. Die anfänglich nur zweistelligen Studierendenzahlen in den neuen Studiengängen stießen rasch in den drei- und jetzt den vierstelligen Bereich vor. Damit ergab sich für das ZfS die Notwendigkeit, das Veranstaltungsangebot im BOK-Bereich diesem wachsenden Bedarf anzupas- sen, vor allem durch Lehraufträge für universitätsexterne Dozent(inn)en aus dem Wirtschafts-, aus dem Dienstleistungs- und dem Mediensektor sowie ferner das Angebotsspektrum neu zu strukturieren5. Die feste Institutionalisierung des ZfS führte zu weiteren Regelungen: Die Do- zenten erhalten einheitliche (aber nur zum Teil dotierte) Lehraufträge, die Lehr- veranstaltungen müssen vorher eingereicht und vom Beirat formell angenom- men werden, bevor sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis der Universität sowie zusätzlich im gedruckten Veranstaltungskommentar des ZfS erscheinen. Die erfolgreiche Teilnahme an den Kursterminen orientiert sich an entspre- chenden Regularien, die bei Versäumen eines Termins oder bei Zuspätkommen greifen. Alle Kurse im BOK-Bereich sind der standardisierten Evaluation durch die Studierenden unterworfen. Das ZfS lädt die BOK-Lehrkräfte regelmäßig zu Feed- back-Runden ein, die Gelegenheit zum Informations- und Gedankenaustausch mit der Studienreformkommission, mit dem ZfS und vor allem auch mit den an- deren Dozenten im BOK-Bereich bieten. Diese Einbindung ist auch deshalb von großer Bedeutung, weil sie den von der Universitätsbibliothek geleisteten Beitrag ins Verhältnis zu anderen Angeboten setzt: Informations- und Medienkompetenz sind zwar wichtig für das Studium und das lebenslange Lernen, aber auch andere Basiskompetenzen dürfen einen hohen Stellenwert und insofern auch das Inter- esse Studierender beanspruchen. Die Universitätsbibliothek als einer der ersten BOK-Anbieter leistete insofern einen direkten Beitrag zur Lösung der mit der Ausweitung der Bachelor-Studi- engänge einhergehenden Kapazitätsprobleme des ZfS, als sie das Angebot des damaligen AV-Medienzentrums aus ihren bisherigen Kursinhalten ausgliederte. Mittlerweile steuert das in den vergangenen Jahren erheblich ausgebaute „New Media Center“ der UB Freiburg allein vier Veranstaltungen bei, weil insbesondere seitens der Studierenden in der Philosophischen und der Philologischen Fakultät, ferner in den Verhaltenswissenschaften erheblicher Bedarf an Medienkenntnis und Medienpraxis besteht. 5 Alle BOK-Kurse wurden großen Blöcken wie Management-, Kommunikations- und Medienkompetenz zugeordnet. Die von der UB beigesteuerten Kurse kamen zur Medienkompetenz.
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