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Volume Heft 7

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue40.2006 (Rights reserved)

Erschließung Themen Bibliotheksdienst 40. Jg. (2006), H. 7 835 Dienste indiziert sind. Diese Lücke kann google durch die integrierte Websuche wegen seines aktuelleren Hauptindex’ besser schließen. 3.2.3 Such-, Treffer- und Rankingqualität, Usability WLAS bietet zwar die Möglichkeiten, nach bestimmten Suchkategorien (Autor, Aktualität, Quelle) umzusortieren, aber keine strukturierte Suche. In Zusammen- arbeit mit der wissenschaftlichen Suchmaschine und Zitationsdatenbank CiteSeer (für Informatik und Informationswissenschaft) wurden die Autorennamen und zi- tierten Dokumente verlinkt. Allerdings gibt es im Unterschied zu CiteSeer keine Vorwärts-/Rückwärtsverlinkung, d.h. es können weder die zitierenden Publikati- onen noch deren Anzahl bestimmt werden. Eine Extraktion der Metadaten der zitierten Dokumente wie bei google Scholar (Citation) findet nicht statt. Dafür wartet WLAS mit dem typischen Web 2.0-Design von Windows Live auf. Dank Ajax-Technologie (Asynchronous JavaScript and XML) können Ergebnis- listen endlos gescrollt werden. Microsoft hat außerdem die Entwicklung von so genannten gadgets freigegeben. Solche gadgets können u.a. auch beliebige Suchmakros sein, die unter http://gallery.microsoft.com/ eingestellt und abgeru- fen werden können. Diese Suchmakros sind mit einem eigenen tab analog zur Websuche ausführbar. Bisher können die auf Makros basierenden Suchaufträge allerdings noch nicht zufrieden stellend auf dem Windows Live Browserdesktop als Alert abgelegt werden, ebenso wenig wie wissenschaftliche Suchaufträge. Mit dieser vielversprechenden Funktionalität, die für die Web-, News- und Feed-Su- che bereits aktiviert ist, könnten künftig beliebige Suchaufträge aus dem Acade- mic Web abonniert werden, wie es jetzt schon Standard für viele Datenbanken und OPACs ist. 3.2.4 Mehrwert WLAS bietet wie beschrieben potentiell die Möglichkeit, über das übliche Abon- nieren fertiger RSS-Feeds hinaus suchbasierte Feeds aus dem Academic Web zu erhalten. Diese weitgehende Personalisierung kann aber nur dann zu einem ech- ten Mehrwert werden, wenn auch ausreichende Abdeckung und hohe Aktualität des Index gewährleistet sind. Analog zu google Scholar plant auch Microsoft die Integration von Bibliotheks- Links über die marktüblichen oder selbstentwickelten Linkresolver. Und ebenso wie google hat auch Microsoft ein Books Publisher Program20 gestartet und plant eine Windows Live Book Search. Partner beim Books Publisher Program sind die Bibliotheken der University of California und University of Toronto. Auch erklärte Microsoft, der Open Content Alliance beitreten zu wollen, die als Konkurrenzun- 20 http://publisher.live.com/
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