Path:
Volume Heft 7

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue40.2006 (Rights reserved)

Themen Bibliotheken 814 Bibliotheksdienst 40. Jg. (2006), H. 7 In einigen Hochschulen wurden die hier genannten Problem erkannt. Es ist aber nur eine Universität bekannt, die systematisch alle innerhalb einer Hochschule existierenden selbstverlegerischen Aktivitäten auf Fachbereichs-, Instituts- oder Lehrstuhlebene durch eine Wirtschaftsprüfung hat untersuchen lassen. Es wäre dringend zu empfehlen, dass solche Untersuchungen an allen Universitäten von den Wirtschaftsprüfern durchgeführt werden. Daraus würde dann eine Publika- tionspolitik für die Universität erwachsen müssen, die diese Schriften entweder zur Onlinepublikationen auf dem Institutional Repository der Universität oder Fachgesellschaft, dem eigenen Hochschulverlag oder zu Privatverlagen bringt. In jedem Fall würde dies mindestens zur Kostentransparenz der publizistischen Aktivitäten innerhalb der Hochschule führen. Publikationsportal Die Not-for-Profit-Universitätsverlage sind der Auffassung, dass den Urhebern ein differenziertes Angebot gemacht werden sollte, dass den Autor nicht von vorn- herein auf eine gedruckte Verlagspublikation festlegt. Es ist daher bei den deut- schen Universitätsverlagen eindeutig die Tendenz festzustellen, dass das Publika- tionsangebot in einem Publikationsportal gebündelt wird. Faktisch bedeutet dies, dass den Hochschulangehörigen das Angebot von der reinen Verlagspublikation bis zur reinen Onlinepublikation gemacht werden kann. Da dieses Angebot dann personell und organisatorisch in einer Hand liegt, ist eine Beratung sichergestellt, die den Bedürfnissen des Urhebers und der Hochschule gerecht wird. Open Access Alle Not-for-Profit-Universitätsverlage sehen sich dem gedanken des Open Access verpflichtet. Allerdings sehen sie für ihre Hochschule und als wissenschaftspoli- tische Strategie nicht, dass das publizistische Angebot ausschließlich im Aufbau von Dokumentenservern bestehen kann. Wissenschaft braucht auch gedruckte Texte, wenn auch in unterschiedlichem Maß. Die Unterstützung von Open Access ergibt sich bereits aus dem Dienstleistungsgedanken, der in der engen Verbin- dung zwischen Schriftenserver und Universitätsverlag organisatorisch Ausdruck findet. Alle Universitätsverlage beraten ihre Autoren dahingehend, dass der Ver- lagsvertrag immer auch die parallele Onlinepublikation im Verlag bzw. auf dem Dokumentenserver vorsehen soll. Nur wenige Autoren lehnen dies ab. grundsätz- lich wird die freie Zugänglichkeit im IP-Domain-Bereich der eigenen Universität gewährleistet, teilweise wird eine sehr geringe Kostenpauschale für den Down- load von außerhalb erhoben.
Top of page
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.