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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue40.2006 (Rights reserved)

Notizen Bibliotheksdienst 40. Jg. (2006), H. 5 639 Technische Basis des Catalogue Enrichment ist das ALEPH-Verbundsystem, der hbz-Medienserver und die hbz-Suchmaschinentechnologie zur Präsentation der Daten. Bis zum Mai 2006 sollen die rund 17.000 im hbz-Verbundkatalog vorhan- denen Springer-Titel in den Medienserver geladen und in der hbz-Verbunddaten- bank verfügbar gemacht werden. Von dort aus werden sie in die lokalen Kataloge der Verbundbibliotheken und in den Dreiländerkatalog des hbz integriert. Die Daten werden soweit möglich volltextlich indexiert und können somit bei der Re- cherche direkt durchsucht werden. Die Kooperation mit Springer Science+Business Media ist erst der Anfang: Das hbz verhandelt bereits mit weiteren Verlagen und Datenanbietern über Koope- rationen, um den Bibliotheken weiteren, über die traditionelle sachliche Erschlie- ßung hinausgehenden Mehrwert für ihre Kataloge bieten zu können. Baden-Württemberg: Gutes Zeugnis für öffentliche Bibliotheken Dass vielerorts sehr gute Bibliotheksarbeit geleistet wird, zeigt die Platzierung zahlreicher öffentlicher Bibliotheken aus Baden-Württemberg unter den Top Ten ihrer Größenklasse, beim alljährlichen bundesweiten Betriebsvergleich, dem Bi- bliotheksindex (BIX). Knapp 60 Bibliotheken wollten es genauer wissen. Sie be- fragten von September bis November 2005 ihre Kunden ab 12 Jahren. Unterstützt wurden sie vom Deutschen Bibliotheksverband, der Hochschule der Medien Stuttgart sowie der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regie- rungspräsidium Tübingen, die als Projektkoordinatorin fungierte. „Wie können wir unsere Angebote noch genauer auf unsere Kunden abstim- men?“ „Wer sind unsere Kunden? Und warum nutzen sie Bibliotheken?“ Das war die Fragestellung. Weiter interessierte die Bibliotheken, ob es Veränderungen im Vergleich zur letzten flächendeckenden Befragung im Jahr 1993 gibt. 17.000 Besu- cher gaben ihre Antwort ab, die Ergebnisse liegen nun vor. 55,6 Millionen Bücher und Medien wurden 2004 in den kommunalen öffentlichen Bibliotheken in Baden-Württemberg entliehen, eine Steigerung um 35% in Bezug auf die Umfrage von 1993. Lokal gab es durch die Haushaltskonsolidierung be- dingt jedoch auch Rückgänge zu verzeichnen. Die Kommunen haben in ihrem Be- mühen, die Attraktivität ihrer öffentlichen Bibliotheken zu steigern, in der Fläche nicht nachgelassen, hebt der Landesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksver- bands, Georg Wacker, lobend hervor. Die Bürger honorieren dies damit, dass die Zahl der Bibliotheksbesuche überproportional steigt. Dass 40% der Einwohner ei- ner Gemeinde regelmäßig ihre Bibliothek besuchen, ist heute keine Seltenheit.
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