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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue40.2006 (Rights reserved)

Notizen Bibliotheksdienst 40. Jg. (2006), H. 12 1449 Die Norm 2789 wurde von der Arbeitsgruppe Internationale Bibliotheksstatistik im ISO Technical Committee 46/ Subcommittee 8 überarbeitet. ISO 2789 kann durch den Beuth Verlag, 10772 Berlin, Tel.: 030-26 01-22 60, Fax: 030-26 01-12 60, E-Mail info@beuth.de, zum Preis von 109,30 € bezogen werden. Roswitha Poll (Münster, Vorsitzende des ISO TC 46/SC 8) Fraueninformationslandschaften : der Dachverband i.d.a. und seine 41. Fachtagung vom 27.–29.10.2006 in Luxemburg i.d.a. steht für „informieren, dokumentieren, archivieren“ und ist der Dachverband deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentations- stellen. Viele dieser sehr unterschiedlichen Einrichtungen existieren bereits seit mehreren Jahren, einige seit zwei oder fast drei Jahrzehnten. Seit 1983 gibt es regelmäßige Treffen. Seit 1994 arbeiten Einrichtungen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und der Schweiz im Dachverband i.d.a. zusammen. Er vereint u.a. eigenständige Einrichtungen (Vereine und Stiftungen) mit frauenspezifischen Dokumentations- stellen von Universitäten, er vertritt Archive ebenso wie Bibliotheken und wird gleichermaßen von ehrenamtlichen wie hauptamtlichen, bezahlten wie unbe- zahlten Mitarbeiterinnen geprägt. Gemeinsam ist allen beteiligten Einrichtungen die feministische Ausrichtung. Frauenbibliotheken-, archive und -dokumentationsstellen verstehen sich als Ge- dächtnis und lebendige Zentren der Frauenbewegungen und der Frauen- und Geschlechterforschung. Sie archivieren Dokumente zur Frauengeschichte, Frauen- arbeit, feministischen Wissenschaft, Politik und Kultur. Gesammelt, systematisiert, erschlossen und zur Nutzung bereitgestellt werden Bücher, Zeitschriften, Graue Literatur, Presseartikel, Nachlässe, Autographen, Ak- tenbestände, Plakate, audiovisuelle Materialien, Noten, Fotos, Buttons und andere Objekte. Damit wird ein Äquivalent zu Beständen öffentlicher Einrichtungen ge- schaffen, in denen Frauenalltag und Frauengeschichte in der Regel marginalisiert sind, gelegentlich zwar eine randständige Rolle spielen, aber so gut wie nie sys- tematisch einbezogen werden. Viele der Einrichtungen des i.d.a.-Dachverbandes bieten inzwischen Online-Datenbanken zu ihren Beständen an und nehmen Re- chercheaufträge entgegen. Frauenbibliotheken, -archive und -dokumentations- stellen leisten mit ihrer Arbeit einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zu einer geschlechtergerechten Informationsgesellschaft ebenso wie zur historischen
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