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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue40.2006 (Rights reserved)

Notizen Bibliotheksdienst 40. Jg. (2006), H. 8/9 1065 Bundesweit einmalig ist, das in diesem Projekt erstmalig mehrere Bibliotheken auf Management-Ebene so eng zusammenarbeiten. Die beteiligten Bibliotheken ge- hören völlig unterschiedlichen Größenordnungen an (ca. 25.000 bis 220.000 ME). Das Spektrum reicht von der Klein- bis zur Großstadtbibliothek. Die Bibliotheken konnten bei der Einführung des Qualitätsmanagement-Systems von ihrem unter- schiedlichen Erfahrungshorizont profitieren. Darüber hinaus konnte der Verbund einen Sponsor gewinnen. So wird im Verbund die Software N5-Process Solution der N5 GmbH Stuttgart eingesetzt. Die Software ermöglicht die webbasierte Dokumentation des Qualitätsmanagement-Systems und damit die Zusammenarbeit im Verbund. Kontakt: Brigitte Klein, Bezirksregierung Köln, E-Mail: brigitte.klein@bezreg-koeln. nrw.de; Petra Büning, Bezirksregierung Düsseldorf, E-Mail: petra.buening@brd.nrw.de Heidelberg: Digitalisierung der Bibliotheca Palatina Eine der wertvollsten Sammlungen deutschsprachiger Handschriften des Mittel- alters und der Frühen Neuzeit wird innerhalb der kommenden drei Jahre komplett online zur Verfügung stehen und somit weltweit, uneingeschränkt, kostenlos und zeitunabhängig nutzbar sein. Dies ist das ehrgeizige Ziel eines neuen Projekts der Universitätsbibliothek Heidelberg. Die Bibliotheca Palatina, die zu ihrer Blütezeit, Anfang des 17. Jahrhunderts, als größte und bedeutendste deutsche Bibliothek galt, war 1623, nach der Eroberung Heidelbergs im Dreißigjährigen Krieg, als Beute nach Rom gelangt. Noch heute befindet sich der größte Teil der Sammlung, darunter die meisten nicht deutsch- sprachigen Handschriften und sämtliche Drucke, in der Bibliotheca Vaticana. Le- diglich 847 deutsche Manuskripte waren 1816 nach Heidelberg zurückgelangt. Nachdem bereits in den Jahren 2000/2001 in einem von der DFG geförderten Pro- jekt ein Teil des Bestandes, 27 oberdeutsche Handschriften des 15. Jahrhunderts mit ca. 15.000 Seiten und ca. 2.000 Illustrationen, digitalisiert, sowie inhaltlich und ikonographisch erschlossen wurden (http://palatina-digital.uni-hd.de), ist es nun gelungen mithilfe einer großzügigen finanziellen Zuwendung der Manfred Lautenschläger Stiftung die Digitalisierung und kunsthistorische Erschließung der restlichen Manuskripte dieses Fonds in Angriff zu nehmen. Die 245.000 Seiten werden in der hauseigenen Digitalisierungswerkstatt der Uni- versitätsbibliothek an zwei mit hochauflösenden Digitalkameras ausgestatteten Kameratischen digitalisiert. Eine möglichst buchschonende Behandlung der Ob- jekte wird durch die speziell für die Arbeit mit Handschriften entwickelte Tisch- konstruktion („Grazer Modell“) gewährleistet. Sie ermöglicht:
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