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Volume Heft 7

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

THEMEN Informationsvermittlung Für die Linksysteme zu JADE, Ingenta und ArticleSciences gibt es eine ge- meinsame Bestandsliste, die im wesentlichen auf der Gesamtliste der JADE- Zeitschriften (ca. 29.000 Titel) basiert. Da JADE und Ingenta in ihren Zitaten die ISSN angeben, kann der Titelvergleich über diese erfolgen, auch bei ab- weichender Schreibweise. Trotzdem werden auch hier die Schreibweisen ein- ander angeglichen, um auch eine zusätzliche Suche über den Zeitschriftentitel möglich zu machen, was auch teilweise geschieht. Etwas problematischer scheint der Titelvergleich des Linksystems zu Artic- 4 leSciences mit der Bestandsliste zu sein. In dieser Aufsatzdatenbank wird keine ISSN angegeben und die von ihr erfassten Zeitschriften weichen zudem in der Schreibweise von der der Bestandsliste in manchen Punkten ab. Aber auch hier können mit relativ wenig Aufwand die Angleichungen erreicht wer- den, die zu einer Trefferquote von etwas über 90% der Titel führt. Außerdem können die nicht gefundenen Titel angezeigt und evtl. über ein besonderes Programm in die Bestandsliste eingearbeitet werden, so dass die Trefferquote noch weiter zu verbessern ist. Der Arbeitsaufwand für die Erstellung der Bestandslisten ist natürlich nicht gering. Gleich wie in SFX gilt das vor allem für die Einspeicherung der Listen lizenzierter oder frei zugänglicher E-Zeitschriften aus der EZB. Zur Unterstüt- zung gibt es aber dafür verschiedene Programme, die dieses zum größten Teil automatisch abarbeiten. Diese Einarbeitungsprogramme stellen übrigens be- sonders eindrucksvolle und komplexe Anwendungen von JavaScript dar, al- lerdings unter Mithilfe des ActiveX-Objektes, das nur in einer lokalen Anwen- dung möglich ist.5 Mit diesen Programmen können auch die Lizenzzeiträume erfasst werden. In den Linksystemen zu JADE und PubMed werden diese be- rücksichtigt, am genauesten im letzteren System. Auf Grund ihrer Arbeitsweise, wodurch alle Treffer auf einmal erfasst werden und für alle Treffer die Verfügbarkeit durch eine Suche in der Bestandsliste festgestellt wird ­ im Unterschied zu SFX, wo jeweils nur zu einem Zitat die Verknüpfungen zu den Zielsystemen nach vorheriger Suche in der Knowledge Base hergestellt werden ­, können die Linksysteme die für eine Bibliothek ver- fügbaren Online-Aufsätze bereits in der Trefferliste optisch markieren bzw. die Gesamtanzeige auf die verfügbaren Treffer beschränken. Über SFX scheint das in der jetzigen Konzeption kaum möglich zu sein. Unterschiede zu SFX bestehen auch darin, wie die Zielsysteme, die den Voll- text liefern, angesteuert werden. Wenn die von einem Anbieter gelieferten Me- tadaten nicht ausreichen, führt SFX eine zusätzliche Suche in CrossRef durch, 4 s. http://new.heimat.de/home/bibdat/articleS00.htm 5 s. Testversion http://new.heimat.de/home/bibdat/einarb0.htm 942 BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 7
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