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Volume Heft 7

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue39.2005 (Rights reserved)

THEMEN Erschließung 3 zu den ,,RAK2" , da sie in den hier relevanten Punkten im Wesentlichen mit den ­ den AACR2 bereits angenäherten ­ RFK identisch sind und die Rege- lungen für die Ansetzung der Körperschaftsnamen ohnehin fehlen. Die Bezugnahme auf die RFK schließt zwangsläufig Regelwerksänderungen wie zum Beispiel den (problematischen) Verzicht auf Haupteintragungen oder die Abschaffung von Urheberwerken ein, ohne dies hiermit propagieren zu wollen. Vom Regelwerksmodell intendiert sind dagegen folgende Ziele: - gemeinsame Regelung, Beispiele und Nachschlagewerke für die nach RFK und RSWK identischen Ansetzungen (Kap. 22­24)4 - Beseitigung der inhaltlich nicht begründbaren Unterschiede zwischen den Ansetzungen bzw. Verweisungsarten nach RFK und RSWK - Deckungsgleichheit der Alternativbestimmungen gemäß RAK-ÖB-A in RFK und RSWK - Ansetzung der Einheitstitel bzw. (idealiter) der Werke in einer Normdatei anstelle der ,,Ansetzung von Titeln" im Titeldatensatz (Kap. 24) - Erschließung der Materialart und des Objekttyps (Art, Form, Gattung des Erschließungsobjekts) einheitlich und redundanzfrei außerhalb der Schlag- wörter (Kap. 25.5-10) 5 - Beschlagwortung von Primärmaterialien ausnahmslos und gleichartig analog zu den Regelungen zur betreffenden Werkart (Kap. 38.3) - Integration aller bibliothekarischen Sonderregeln bzw. Anlagen-Vorab- drucke (Karten 1987, Musik 2003/04, Nichtbuchmaterialien 1996 ff.; Hand- schriften 51992, Nachlässe/Autographen 1997/98, unselbstständig erschie- nene Werke 1986, ggf. Umschrifttabellen 1976/83, außereuropäische Per- sonennamen 1976/82 ...), auch für Öffentliche (1986), Kunst- (1987, 1997) sowie Parlaments- und Behördenbibliotheken (21989) unter Berücksichti- gung gegebenenfalls neu gefasster Vorschläge und Entwürfe (z. B. zur An- setzung südasiatischer Personennamen), auch im Hinblick auf eine Aus- weitung der RFK auf Archivalien und Museumsgut. 3 Vgl. http://www.ddb.de/professionell/pdf/rak2_entwuerfe.pdf. Gemäß der Stellung- nahme der Arbeitsstelle für Standardisierung sind die ,,RAK2" ein ,,nur partiell durchge- arbeiteter Entwurf" ohne ,,Grundkonzept für Struktur und Logik des Regelwerkes". 4 Ähnlich bereits H. Popst (Zur Angleichung und Verbesserung der Ansetzungsbe- stimmungen in RAK und RSWK, in: BIBLIOTHEKSDIENST, 26 (1992), S. 1328­1337, hier S. 1329): ,,Als Ziel kann man sich vorstellen, dass die Ansetzungsregeln für Sachtitel, Personen- und Körperschaftsnamen nur in den RAK festgelegt werden und die RSWK nur mehr Ansetzungsregeln für die übrigen Schlagworteintragungen enthalten." 5 Vorliegende Werke wie z. B. Textausgaben, Originale, Aufzeichnungen von musikali- schen Werken oder von Werken der darstellenden Kunst 900 BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 7
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