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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

NOTIZEN nistischer Zeitschriften in fachübergreifenden und fachspezifischen Datenban- ken von Frau Dr. Ulrike Hollender (SBB-PK Berlin) gaben den TeilnehmerInnen einen umfassenden Überblick über die elektronischen Angebote in den jeweili- gen Sprachen. Frau Dr. Gabriele Sobottka (UB Freiburg) legte ihr Konzept zur 3 ,,Vermittlung von Informationskompetenz im Fachreferat" dar. Ausgangspunkt war die Integration der elektronischen Fachinformation in das Dienstleistungs- profil der Bibliothek: in enger Kooperation mit dem Romanischen Seminar der Universität Freiburg bot die UB im Jahr 2001 zunächst eine eigenständige Ver- anstaltung innerhalb des Lehrangebots des Instituts auf fakultativer Basis an. Ein weiterer Schritt in Richtung obligatorischer Einbindung des Serviceangebots der UB in das Curriculum war die Einrichtung eines neuen Lehrveranstaltungstyps ,,Medienkunde für Studierende der Romanistik", zugleich wurden die juristischen Voraussetzungen durch Änderungen in der Prüfungsordnung geschaffen. Die Veranstaltung der UB gehört seitdem für Studienanfänger zu den schein- pflichtigen Seminaren. Die notwendigen Schulungsräume mit PC-Ausstattung sowie die Schulung des Teams aus zwei Diplombibliothekaren und zwei Fachre- ferenten wurde mit der Einrichtung des Bachelor-Studiengangs ,,FrankoMedia" im Wintersemester 2002/2003 weiter forciert. Das Konzept des ,,Blended Lear- ning" ­ eine Kombination aus Präsenzunterricht, e-learning-Phasen und Einzel- beratung ­ wurde (auch in Anbetracht der steigenden Studentenzahlen) zum di- daktischen Modell auserkoren. Im dritten Schwerpunktthema ,,Erwerbungsstrategien für die Romanistik" ging es um den Einsatz von Approval Plans einerseits aus der Perspektive einer Bibliothek, vertreten durch Frau Dr. Birgit Ziegler-Stryczek von der BSB, an- dererseits aus der Sicht eines Verlags (Casalini). Die BSB schätzt an den Ap- proval Plans die Aktualität der Bestände und den Wegfall des Bestellvor- gangs. Einer möglichen Uniformität der Bestände ist durch die genaue Ein- grenzung der Parameter und durch eine Stoppliste entgegenzuwirken. Die Bibliotheken können aktiv an der Profilschärfung mitwirken, indem sie Rück- sendungen begründen, Profilergänzungen vereinbaren, die Autorenliste und die Stoppliste pflegen. Cristina Barón Martin aus Berlin und Jordi Carrascosa aus München zeigten die ,,Erwerbungskonzepte der Bibliotheken des Instituto Cervantes in Deutschland" auf und öffneten so abschließend den Blick auf die wichtige Rolle der Bibliotheken auch als Kulturvermittler. Alle Vorträge und Fotos der Fortbildung können über: http://www.bibliothek.uni-regensburg.de /iki/progrrom1.htm eingesehen werden. Dr. Naoka Iki 3 Für eine ausführliche Fassung des Vortrags vgl. auch BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), Heft 4, S. 496­508 BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 6 835
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