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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

Leihverkehr THEMEN nur bei der Online-Fernleihe erhoben werden, darf kein Grund zur konven- tionellen Fernleihe sein. · Die Korrespondenz im Zusammenhang mit der Abwicklung von Fernleih- bestellungen ­ Fragen an die Leihverkehrszentralen, aber auch Kostenan- gebote etc. ­ soll ebenfalls möglichst auf elektronischem Weg erfolgen. · Die Sondersammelgebietsbibliotheken sollen auch weiterhin über Bestel- lungen informiert werden, die in ihren Sammelauftrag fallen und für die kein Bestandsnachweis ermittelt werden konnte. Das ist in die Verantwor- tung der Bibliotheken gelegt, die eine nicht bedienbare Fernleihbestellung zurück erhalten. 2. Kosten: 2.1 Auslagenpauschale · Die von der LVO vorgesehene Auslagenpauschale in Höhe von 1,50 Euro wird als Schutzgebühr verstanden. Es soll vermieden werden, dass das teuere Instrument der Fernleihe missbraucht wird. Es wird daher empfoh- len, die Auslagenpauschale vom Benutzer bei jeder aufgegebenen Fern- leihbestellung zu erheben. 2.2 Verrechnung · Die vorgesehene Abrechnung gegenüber der gebenden Bibliothek erfolgt anhand automatisch erhobener Statistikdaten durch die Verbundsysteme. Es wird Netto-Zahler bzw. Netto-Empfänger geben. Der Abrechnungs- rhythmus wird jährlich sein. · Online-Direktbestellungen bei Bibliotheken eines fremden Verbundes wer- den als verbundübergreifende Fernleihen angesehen und gemäß Verbund- absprache verrechnet. Diese Direktzulassungen werden nach Freigabe der verbundübergreifenden Online-Fernleihe zwischen den Verbünden nicht mehr erlaubt und bestehende Zulassungen schnellstmöglich zurückge- nommen. 2.3 Besondere Kosten · Als allgemeiner Betrag für die Bereitschaft zur Kostenübernahme bei Son- derberechnung in der Online-Fernleihe werden 5,­ Euro vorgegeben. Der Benutzer soll die Möglichkeit haben, diesen Betrag zu ändern. Durch diese Einverständniserklärung sollen sich in der Regel Rückfragen zur Kosten- übernahme bei Kopienversand erübrigen. · Bei Kopienversand erfolgt die Abrechnung entsprechend der LVO nach Vorlageseiten. Ein in der Praxis übliches unterschiedliches Abrechnungs- verfahren soll von der nehmenden Bibliothek akzeptiert und dem Benutzer gegenüber vertreten werden, etwa wenn abweichend von der LVO bei der Abrechnung von den realen Kopienseiten ausgegangen wird oder die Be- BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 6 805
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