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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

THEMEN Gremien ben zu Aufbewahrungszeiträumen (Bestandsverlauf in seiner zeitlichen Schichtung) und Moving walls beinhaltet. Letztere sollen normiert erfasst wer- den, so dass eine bessere maschinelle Interpretation der Verfügbarkeit er- reicht werden kann. Hier sind auch die Anforderungen, die sich aus der Ein- führung von Lizenzdatensätzen in der ZDB (im Kontext gemeinsamer Daten- dienst EZB/ZDB) ergeben, mit zu bedenken. Da es für die neuen Felder noch Formatanpassungen und MAB-Änderungen geben wird, ist mit ihrem Einsatz in der ZDB erst in einigen Monaten zu rechnen. Gravierend korrigierte Titelaufnahmen Seit Januar 2005 hat die ZDB ihr Informationsverfahren über gravierend korri- gierte Titelaufnahmen, die Aktualisierungen der verknüpften Exemplardaten notwendig machen, auf ein reines Online-Verfahren umgestellt. Der ZDB- Teilnehmer kann anhand spezieller Suchanfragen und in von ihm festzulegen- den zeitlichen Intervallen alle entsprechend gekennzeichneten Titelaufnah- men, mit denen er Exemplardaten verknüpft hat, aus der ZDB heraussuchen und mit Hilfe eines entsprechenden Formates ausdrucken. Damit werden die Informationslücken geschlossen, die bisher darin bestanden, dass Offline- Teilnehmer in den früher produzierten, bestandsbezogenen GravKorr-Listen nicht enthalten waren und bestandslose Titel fehlten. Desgleichen kann die aufwendige Erstellung der bisherigen Listen entfallen. Fernleihindikator Zur besseren Kennzeichnung der prinzipiellen Verfügbarkeit von Zeitschriften- beständen für die Fernleihe hat die ZDB schon im Herbst letzten Jahres ein neues Bestandsfeld ,,Fernleihindikator" eingeführt. Hier kann in jedem Be- standssatz gekennzeichnet werden, ob das Exemplar für die Fernleihe zur Verfügung steht. Es gibt die vier Sachverhalte ,,uneingeschränkte Fernleihe", ,,Fernleihe (nur Kopie)", Fernleihe (nur Ausleihe) und ,,keine Fernleihe". Da es zu aufwändig wäre, über 6 Mio. Datensätze nachträglich mit einem Fernleihin- dikator zu versehen, wird zur Anzeige des Sachverhalts im OPAC und für die Datendienste das analoge Kennzeichen ,,leihverkehrsrelevant (ja/nein)" aus der Bibliotheksdatei herangezogen und zwar immer nur dann, wenn es hierzu keine Angabe im Bestandssatz gibt. Mit Hilfe der expliziten Besetzung des Fernleihindikators im Bestandssatz ist es umgekehrt auch möglich, einzelne Bestände von der Fernleihe auszunehmen, obwohl die Bibliothek selbst als ,,leihverkehrsrelevant" gekennzeichnet ist. Es ist außerdem vorgesehen, in der Bibliotheksdatei auch die Sachverhalte ,,nur Kopie" und ,,nur Ausleihe" zu ver- ankern und statt des bisherigen etwas unklaren Begriffs ,,leihverkehrsrelevant" die Bezeichnung ,,Fernleihe von Zeitschriften" zu verwenden. 802 BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 6
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