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Volume Heft 6

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

Gremien THEMEN DFG-Projekt: Metadatenverwaltung des Verteilten Dokumentenservers Im Projekt ,,Verteilter Dokumentenserver" (VDS) soll der wachsenden Nutzung online verfügbarer wissenschaftlicher Publikationen durch eine gemeinsame, kooperativ betriebene Infrastruktur zur Speicherung, Erschließung, Verlinkung und Bereitstellung solcher Ressourcen Rechnung getragen werden. Das Konzept VDS, das im Lauf des Jahres 2002 insbesondere durch den KOBV entwickelt wurde, wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Verbundsys- teme übernommen mit dem Ergebnis, zunächst vier Schwerpunkte zu bear- beiten und dafür Förderanträge beim BMBF und der DFG zu stellen: 1. Eine Metadatenverwaltung (BSZ), 2. eine verteilte Rechteverwaltung und Authentifizierung (UBs Freiburg und Regensburg), 3. Volltextsuchtechnologie (UB Bielefeld und HBZ), 4. ein Berliner Prototyp des Gesamtsystems (KOBV). Während der Vorabstimmung der Projekte wurde das Vorhaben auf Initiative der Förderer dem vascoda-Projekt angegliedert. Nach umfangreicher Begut- achtung führten die Projektanträge 2004 zur Förderung des Freiburg-Regens- burger Projekts zu Rechteverwaltung und Authentifizierung durch das BMBF und 2005 zur Bewilligung des Projekts zur Metadatenverwaltung durch die DFG. Der Bielefelder Antrag wurde zurückgezogen, der Berliner bleibt offen. Gleichwohl realisierte die UB Bielefeld mindestens Teile ihrer Planungen im Bielefeld Academic Search Engine (BASE), und der KOBV verfolgt den Aufbau eines regionalen VDS. In Freiburg und Regensburg wird seit dem letzten Jahr an dem Vorhaben gearbeitet; das BSZ nimmt die Arbeit, die zunächst auf zwei Jahre befristet ist, Mitte April mit Besetzung der Projektstellen auf. Die Metadatenverwaltung bildet eine wesentliche Komponente des Verteilten Dokumentenservers. Sie besteht aus Metadaten-Datenbanken auf Basis eines gemeinsamen, flexiblen Metadatenformats sowie aus Routinen, die Metada- ten unterschiedlicher Herkunft und Struktur in dieses Format transformieren, mit Daten aus bibliografischen Datenbanken anreichern und für die Nutzung in weiteren Komponenten des Systems vorbereiten. Um Metadatenflüsse automatisiert anzustoßen und zu steuern, ist eine Meta- daten-Registry erforderlich, die als Webservice ansprechbar ist, und die Me- tadatenbestände, -formate und Transformationen beschreibt und es erlaubt, die Beschreibungen kontrolliert und kooperativ fortzuentwickeln. Eingesetzt werden dazu XML/XSLT- sowie Internet-Technologien. Alle Komponenten des Systems sollen so entworfen werden, dass sie auch nach Ende der Projektzeit leicht weiterentwickelt werden und neue Anforde- rungen evolutionär adaptieren können. In gleicher Weise ist beabsichtigt, auch während des Projekts zunächst schnell mit Prototypen einzelne Funktionalitä- BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 6 783
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