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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

Recht THEMEN zu rechtfertigen, da sie mit einem Referendariat qualitativ vergleichbar sind. Im Interesse einer sinnvollen und ausgewogenen Ausbildungs- und Personal- politik sollte daher für die bibliothekarische Laufbahn durchgängig ein doppel- ter Laufbahnzugang eröffnet werden. Wenigstens aber sollten bibliothekari- sche Ausbildungsgänge im Interesse der Arbeitsmarktchancen der Absolven- ten und auch der Gewinnung interessanten Nachwuchses mit Blick auf die laufbahnrechtlichen Rahmenbedingungen ausgestaltet werden. Wenn sich ein Dienstherr nicht entschließen kann, im Beamtenverhältnis auf Widerruf auszu- bilden, sollte er wenigstens die über § 14 Abs. 1 Satz 1, 2. Hs. BRRG mögli- che Form einer Ausbildung in einem öffentlich-rechtlichen Ausbildungsver- hältnis wählen. Es muss in jedem Fall verhindert werden, dass die mancherorts betriebene statusrechtliche Neuorientierung im bibliothekarischen Beruf zu Lasten der jungen Kolleginnen und Kollegen in der Ausbildung geht. Dies gilt umso mehr, als auch mit Verbeamtungen zurückhaltende Dienstherren sich für die Gewin- nung von qualifiziertem Personal im Bibliothekswesen die Verbeamtungsopti- on immer offenhalten werden. Damit wären wir leider wieder bei der bibliothe- karischen Zweiklassengesellschaft. Wenigstens im Stadium der Ausbildung sollte sie noch nicht begründet und zementiert werden. BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 5 673
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