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Volume Heft 5

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

Erschließung THEMEN Besonders hoch war mit 83% der Anteil der berücksichtigten Synonyme (SY) in Schlagwortindices. In 95% der Fälle konnten Synonyme von den Anset- zungsformen klar unterschieden werden: entweder waren sie farbig anders hinterlegt als die Ansetzungsformen oder sie führten über eine Siehe- Verweisung zu den Ansetzungsformen oder sie wurden explizit als ,,Synonym" o.ä. bezeichnet. Zur Ansetzungsform äquivalente Schlagwortketten (SWK-SY) waren in 59% der Indices integriert. Mehrgliedrige Oberbegriffe (MO) fanden sich in 28% der Schlagwortindices, Oberbegriffe (OB) in 34%, Unterbegriffe 18 (UB) in 2% und verwandte Begriffe (VB) in 35% (vgl. Abb. 4). Oberbegriffe und verwandte Begriffe konnten weitgehend nur in SISIS-OPACs und in ALEPH-OPACs eingesehen werden, Unterbegriffe lediglich in den OPACs der StB Köln und der SLB Bern. Es gab keinen einzigen OPAC, in dem sowohl Oberbegriffe als auch Unterbegriffe im Index mit angegeben waren. 100 80 60 40 20 0 s SW SY B B B O SY ce O U V M di K- -In SW Abb. 4: Relationen im Schlagwortindex In den ALEPH-OPACs fanden mehrgliedrige Oberbegriffe nur in den so genann- ten ,,Normeinträgen" Erwähnung. Bei diesen Normeinträgen handelt es sich um eine Art von Sekundärindices, zu denen man ausschließlich über die im Index gespeicherten SWD-Ansetzungsformen gelangt,19 d.h. um auf einen mehrgliedri- gen Oberbegriff stoßen zu können, muss man den Unterbegriff kennen. Die Funktion von mehrgliedrigen Oberbegriffen als Mittel zum Transport von Verwei- sungen wird aufgehoben. Mehrgliedrige Oberbegriffe bieten auf diese Weise 18 Die Daten in den so genannten ,,Normeinträgen" der ALEPH-OPACs sind in den fol- genden Prozentzahlen mitberücksichtigt. Allerdings muss darauf hingewiesen wer- den, dass nicht immer geprüft wurde, ob mehrgliedrige Oberbegriffe auch in den Normeinträgen zu finden sind. 19 Hinter den Ansetzungsformen steht i.d.R. ein mit einem Hyperlink hinterlegter ,,[Normeintrag]". BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 5 635
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