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Volume Heft 1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue39.2005 (Rights reserved)

Betriebsorganisation THEMEN Literaturverzeichnis formatiert und zur weiteren Nutzung in Form von E-Mail oder Textdatei ausgegeben werden. Weitere zusätzliche Informationen über ähnliche Literatur oder Kataloginformationen zu den Nachbarbüchern im Re- gal im Falle einer systematischen Aufstellung würden die Suche nach Medien erleichtern. Eine automatische Benachrichtigung per Newsletter, die über ak- tuelle fachspezifische Neuanschaffungen oder Zeitschrifteninhaltsverzeichnis- se der neuesten Ausgaben relevanter Periodika informiert, könnte als perso- nalisierte Katalogfunktion implementiert werden. Weitere Beispiele für zusätz- liche Katalogfunktionen wären die Erstellung virtueller Übersichten über die Semesterapparatsliteratur (Angabe der Titel, geordnet nach Dozenten und Veranstaltungen) oder die Möglichkeit der Einbindung von Onlinesuchmasken auf externen Internetseiten (z. B. Lehrstuhlinternetseiten) in Form eines UB- Link-Generators, der aktuelle Suchergebnisse bzw. dynamische Literaturlisten mittels individuell einstellbarer Suchoptionen liefert. Auch könnte der Katalog eine maßgebliche funktionale Erweiterung dahingehend erfahren, dass sämtli- che Werke auch online gelesen (jedoch nicht heruntergeladen oder gespei- chert) werden können. Diese Einsicht in Bücher von außerhalb könnte dabei über eine Echtzeit-Videoübertragung des gedruckten Buches erfol-gen. Das Umblättern der Seite wäre über Buttons auf der Internetseite zu realisieren, die einer Maschine den Befehl zum Umblättern geben. Diese Idee würde ver- mutlich auch nach §52a UrhG eine Online-Bereitstellung des Gesamtbestan- des ermöglichen, da keine digitalen Daten gespeichert werden, sondern nur 6 für den Moment der Nutzung verfügbar sind. 6 Video-Mediated-Book-View: Über den Katalog könnten gegen Gebühr Bücher aus- gewählt werden, die man dann online einsehen kann. Nach Bestätigung der Bestel- lung wird das Buch sofort manuell durch Bibliothekare beschafft und in eine speziel- le Maschine eingelegt. In dieser kann das Buch online über hochauflösendes Video eingesehen werden. Da es hierbei um ein statisches Bild geht, sind nur wenige Bil- der pro Sekunde und damit nur eine mittlere Bandbreite auf Nutzerseite erforderlich. Das Umblättern durch den Roboter erfolgt online über Mausklick. Da keine Kopien des Buches angefertigt, sondern die Inhalte live ,gestreamt' werden, entspricht die- ser Ansatz den Bedingungen des §52a UrhG und lässt trotzdem viele Nutzungs- möglichkeiten: - Das Buch könnte gelesen werden wie vor Ort, nicht aber kopiert oder gespei- chert werden. - Nur eine Person darf das Werk nach Login lesen, also abgegrenzter Personen- kreis. - Das Werk darf nur in Teilen (Autosperre bei 2/3 der Seiten) eingesehen werden. - Abgaben an VG Wort wären zu verhandeln und einzuhalten. BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 1 57
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