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Volume Heft 4

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

NOTIZEN Berufliche Weiterbildung bei den Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste Am 9. März 2005 fand in Berlin auf Anregung der Gewerkschaft Verdi und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und in Zusammenarbeit mit dem Weiterbildungszentrum der Freien Universität Berlin eine Informati- onsveranstaltung über berufliche Weiterqualifizierungsmaßnahmen bei den Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste statt. Die beiden Sozialpartner Verdi und DIHK haben in einer Expertenrunde den Bedarf an einer Weiterbildungsmaßnahme für den Ausbildungsberuf Fachan- gestellte/er für Medien- und Informationsdienste festgestellt. Die Berufsausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informations- dienste konnte erstmalig 1998 begonnen werden und ersetzt den bis dahin üblichen Assistenten an Bibliotheken, der in der Regel eine 2-jährige Ausbil- dungszeit absolvierte. Mit der Schaffung des neuen Berufes hatte man sich von der Koppelung an das beamtenrechtliche Laufbahngefüge gelöst und ei- ne Ausbildung geschaffen, die durch das Berufsbildungsgesetz geregelt ist. In diesem Kontext soll auch die Weiterbildung zum Fachwirt für Medien- und In- formationsdienste entstehen. Den Bedarf an Weiterbildung sahen die beiden Sozialpartner, um für die Fach- angestellten für Medien- und Informationsdienste eine Aufstiegs- und Motivie- rungsoption zu schaffen. Entsprechende Anfragen bei Verdi und DIHK unter- mauern die Bemühungen zur Schaffung dieser beruflichen Weiterbildung. Die Veranstaltung am 9. März fand dann auch beim anvisierten Fachpublikum großen Anklang. Etwas über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten die Gelegenheit, sich mit den Initiatoren der Weiterbildungsoption über die bereits getroffenen Vereinbarungen zu diskutieren und ihre Bedenken vorzutragen. Dabei wurde ganz schnell sichtbar, dass die Expertengruppe bisher nur an den rechtlichen Rahmenbedingungen für eine Prüfungsordnung arbeitete, aber noch nicht mit der Aufstellung eines Curriculums begonnenen hat. Unter den Teilnehmenden waren auffällig viele junge, engagierte Kolleginnen und Kollegen, die bereits die Ausbildung zum Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste abgeschlossen hatten. Also genau die Zielgruppe, an die sich das Weiterbildungsangebot hauptsächlich richten soll. Durch die Zusammenstellung der Referenten war Herrn Busch wieder einmal eine interessante Mischung gelungen, die zu weiteren Diskussionen beitrug. Unter anderem wurde auch vergleichend die Ausbildung zum geprüften Ver- waltungsfachwirt an der Verwaltungsakademie Berlin vorgestellt, der als Per- sonalentwicklungsinstrument in der Verwaltung eingesetzt wird. BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 4 513
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