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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

NOTIZEN Berlin: Rote Karte für Handybenutzer in der Staatsbibliothek Ob es nun mit einem Appell an die Rücksichtnahme der Handybesitzer oder mit einem strengen Verweis auf die Benutzungsordnung, die jeder mit dem Betreten des Hauses anerkennt (§ 6, Abs. 8: die kontrollierten Bereiche dürfen nur mit abgeschaltetem Handy betreten werden), versucht wurde ­ es ist nie gelungen, tatsächlich alle Leserinnen und Leser zu erreichen. Das Klingeln ei- nes Handys, das geführte Gespräch und auch das eilige Durchqueren der Le- sesäle zur Entgegennahme eines mittels Vibrationsalarms angekündigten Ge- sprächs ­ zur Not auch in der Toilette ­ sind trauriger Alltag in der Bibliothek. Dies schlägt sich nicht zuletzt in zahlreichen Beschwerden derjenigen Benut- zerInnen wieder, die sich dadurch massiv gestört fühlen. Nachdem Hinweise und Bitten nicht ausreicht, wird ab 7. Februar 2005 jedem, der ein Handy innerhalb der kontrollierten Bereiche benutzt, ein Hausverbot für einen Tag erteilt. Benutzerausweisnummern und ggf. die Personalien wer- den notiert und im Wiederholungsfall auch längere Hausverbote ausgespro- chen. Jeder Mitarbeiter und jede Mitarbeiterin der Bibliothek ist berechtigt, die eintägigen Hausverbote zu verhängen. Das Handybenutzungsverbot gilt gene- rell für alle kontrollierten Bereiche. Ausnahmen werden im Interesse der konzentriert arbeitenden Leserinnen und Leser ­ also für das Fairplay im Lesesaal ­ nicht gemacht, es gilt: Handy- benutzung im kontrollierten Bereicht? Rote Karte ­ Platzverweis! (aus: Neues aus der Benutzung, Nr. 71) Hannover: TIB Mitglied bei ICSTI Seit Januar 2005 ist die Technische Informationsbibliothek (TIB) aus Hannover Mitglied bei ICSTI, The International Council for Scientific and Technical In- formation, mit Sitz in Paris. Ziele des Internationalen Rats für wissenschaftliche und technische Informati- onen sind der weltweite Dialog sowie Erfahrungs- und Know-how-Austausch über relevante Themen des Informationsmanagement. BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 3 389
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