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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

THEMEN Ausland nicht erreichen. Dies wird besonders am Beispiel Paris deutlich: Der Stadtrat hat zwar seit Jahren ein bescheidenes Bauprogramm realisiert, aber ange- sichts der Millionenbevölkerung erweist sich das Angebot als unzureichend, und daher bleibt die Landeshauptstadt im nationalen Vergleich weiterhin das Schlusslicht. Jahr Nutzflächen Sitzplätze Bibliobusse 2 (in Mio m ) 1998 1,795 143.000 173 2000 1,926 155.900 163 2002 2,077 168.700 169 Tabelle 4: Gebäude und Bücherbusse Die Zahl der eingesetzten Bücherbusse weist nur leichte Schwankungen auf. In den Gemeinden mittlerer Größe ist ihre Zahl konstant geblieben, während einige der kleineren Kommunen Beschaffungen vornahmen. Erstaunlicherwei- se stieg unter den Gemeinden mit weniger als 10.000 Einwohnern die Zahl der Bücherbusse von 4 (2000) auf 12 (2002) an. 5. Personalstellen Um die angespannte Lage auf dem Arbeitsmarkt zu entschärfen, hat die fran- zösische Regierung in den vergangenen Jahren mehr Gelder für die Beschäf- tigung von Personal in öffentlichen Einrichtungen bereitgestellt. Diese Maß- nahme bezog sich besonders auf weniger qualifiziertes Personal, und mit dem Gesetz zur Reduzierung der Arbeitszeit auf 35 Wochenstunden ergab sich im Öffentlichen Dienst ein zusätzlicher Nachfrageschub. Die steigenden Perso- nalsausgaben (von 81,5 auf 81,8 Prozent des durchschnittlichen Gesamtetats) und andere Kostensteigerungen hatten in den Öffentlichen Bibliotheken einen Rückgang der Erwerbungsausgaben zur Folge, die von 13,7 auf 13 Prozent des Jahresetats absanken. Der höhere und der gehobene Bibliotheksdienst haben am ausgewiesenen Stellenzuwachs nur geringen Anteil, denn das Gros der Neueinstellungen entfiel wie in den vergangenen Jahren auf den Sektor der nicht spezifisch ausgebildeten, lediglich angelernten und zumeist jüngeren Arbeitskräfte. 328 BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 3
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