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Volume Heft 3

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

AUS DER BID wenn bei einer vorhandenen Öffentlichen Bibliothek der Schulbereich ein Computer-Selbstlernzentrum ganz woanders errichtet. Niemand kann die Ge- samtstruktur durch die vielfältigen Angebote so effektiv und kostengünstig vermitteln wie Bibliotheken mit ihrem Medienmix. 4. Welche Aktivitäten sind zu erhalten, welche auszubauen oder neu aufzunehmen, um die Förderung der Lesekompetenz bei Schülern (und auch bei Erwachsenen) weiter zu entwickeln? Viele der bereits initiierten Programme und Aktivitäten der Bibliotheken auf re- gionaler Ebene sollten fortgeführt werden und als Anregungen weiter gegeben werden. Alle diese Aktivitäten sind zu erhalten. Neu aufzunehmen sind Bibliotheken in die Bundesprogramme des Lebenslan- gen Lernens und ggf. anderer Programme, bei denen der Initiator selten gleich an Bibliotheken denkt, in denen sie aber professionelle Partner und Umsetzer der angestrebten Ziele sein können. Bibliotheken vermitteln hochwertige In- formationen und sichern den niedrig schwelligen Informationszugang für alle. Bibliotheken sind ideale Orte für informelles, selbstgesteuertes Lernen. Ver- netzungen mit anderen Weiterbildungseinrichtungen, kommunalen und kultu- rellen Partnern sind gerade für Bibliotheken einfach zu gestalten und ihre Inf- rastruktur gut dafür zu nutzen. Sie sollten bei der Schaffung von Lernzentren und beim Ganztagsschulpro- gramm eingebunden werden, ebenso bei der Förderung der Alphabetisierung, der Integration von Migranten und der Förderung der frühkindlichen Entwick- lung (Kindergärten). Weitere wesentliche Aktivitäten: · Internetschulungen für bestimmte Nutzergruppen, z.B. auch für Senioren und Kinder unterschiedlicher Altersstufen. · Erhaltung und Ausbau der Bibliotheken in der Fläche, Erhalt von Zweigbib- liotheken und Bücherbussen für die Schüler und in ländlichen Regionen. · Aufnahme von Bibliotheksbesuchen in die Lehrpläne der Schulen. Der Bib- liotheksbesuch darf nicht daran scheitern, dass die Bibliothek zu weit von der Schule entfernt ist. · Pädagogisches Personal von Schulen und Kindergärten sollte in der Aus- bildung, z.B. in Praktika, die Arbeitsweise und die vielfältigen Medien in Bibliotheken vor allem in Kinder- und Jugendbibliotheken kennen lernen. · Schulbibliothekarische Arbeitsstellen in Bibliotheken sollten erhalten und als Infrastruktureinrichtungen gefördert werden. Siehe auch das Portal unserer Arbeitsgruppe: www.schulmediotheken.de 318 BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 3
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