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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue39.2005 (Rights reserved)

Digitale Bibliothek THEMEN Im laufenden Betrieb von cibera zeigen sich Stärken und Schwächen des Produktes für den konkreten Anwendungsfall. So funktioniert die Integration der Bibliothekskataloge reibungslos, wenn zwei Voraussetzungen gegeben erfüllt sind: · Der Katalogbetreiber muss über eine Z39.50- oder SRU-Schnittstelle ver- fügen · Falls die Einbindung über Z39.50 erfolgt, muss vom jeweiligen Katalog- betreiber ein von iPort unterstütztes bibliographisches Datenformat gelie- fert werden. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt (wie es beim Zeitschriften-Inhalts- verzeichnis-Dienst des IAI der Fall war) gibt es noch eine weitere Möglichkeit: Kataloge, deren Daten durch einen XML-Export abrufbar sind, können über die Indizier-Software Zebra der dänischen Firma Indexdata eingebunden wer- den. Zebra ist in der Lage, strukturierte Textdateien zu indizieren und über ei- ne Z39.50-Schnittstelle durchsuchbar zu machen. Obwohl innerhalb von cibe- ra sehr gute Erfahrungen mit Zebra vorliegen, ist diese Art der Integration von Katalogen arbeitsaufwändig und muss für jede Anwendung neu vorgenom- men werden. Content Management System Obwohl es sich bei cibera als Applikation um eine sehr heterogene und dem- entsprechend komplexe Umgebung handelt, wurde in der Konzeptionsphase schnell deutlich, dass die Suchoberfläche selbst relativ einfach strukturiert werden konnte. Nach der Evaluation mehrerer Content-Management-Systeme fiel die Entscheidung für den Einsatz einer Eigenentwicklung, die auf die spe- ziellen Bedürfnisse ciberas (Mehrsprachigkeit, Definition der Suchattribute etc.) angepasst wurde. Subject Gateway / Fachkatalog für Internetressourcen cibera verwendet die vom Informationszentrum Sozialwissenschaften (IZ Soz) in Bonn entwickelte Clearinghouse-Software DBClear für die Erschließung von Internetressourcen. DBClear gestattet eine für cibera unerlässliche mehrspra- chige Benutzeroberfläche und bietet darüber hinaus ein mehrsprachig- facettiertes Browsen der Internetressourcen an. Bereits in der Konzeptionsphase wurde klar, dass die Recherche über die In- ternetressourcen in die iPort-Oberfläche integriert werden sollte: Unterschied- liche Suchmasken für unterschiedliche Anwendungsbereiche sollten einer einheitlichen und damit einfacheren Bedienbarkeit weichen. Die Integration der Internetquellen in die Metasuche bzw. in iPort konnte erfolgreich umge- BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 12 1597
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