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Volume Heft 12

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

Altes Buch THEMEN gab es keine belastbaren Daten, in welcher Weise die Konzeption von 1996 überhaupt wirksam geworden war. Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin hat im März 2001 die sog. ,,Berliner Runde für Bestandserhaltung" ins Leben gerufen, die sich regelmäßig zum gegenseitigen Informationsaustausch und zur gemeinsamen Bearbeitung verschiedener Themen trifft. In diesem Kreis, in dem u. a. Empfehlungen für die Notfallplanung erarbeitet wurden, sind neben den Bibliotheken und Archiven Berlins auch Einrichtungen des Landes Brandenburg vertreten. Aufgrund der oben angedeuteten Entwicklun- gen wurde hier die Notwendigkeit festgestellt, die Konzeption mit ihren Er- gebnissen einer Überprüfung zu unterziehen und fortzuschreiben, zumal sich die Möglichkeit eröffnete, die Konzeption über die Grenzen Berlins hinaus auch auf Brandenburg zu erweitern. Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin erhielt die Aufgabe von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, sich mit der Kon- zeption von 1996 auseinander zu setzen und ihre Aktualisierung zu prüfen. Eine Arbeitsgruppe aus Berliner und Brandenburger Archivaren und Bibliothe- karen 2 beschloss, zunächst eine Bestandsaufnahme über Schäden und einge- leitete Maßnahmen zu erstellen. Im Jahr 2004 wurde eine Umfrage durchge- führt, die sich an die Archive und die Bibliotheken in öffentlicher Trägerschaft in den Ländern Berlin und Brandenburg richtete. 2. Die Archiv- und die Bibliothekslandschaft in Berlin und Brandenburg Bevor die Umfrage selbst vorgestellt wird, folgen zunächst einige Ausführun- gen zur Archiv- und Bibliothekslandschaft der Bundesländer Berlin und Bran- denburg, um genauer zu zeigen, von welchen Institutionen überhaupt die Re- de ist. Die Erhaltung der in den Archiven und den Bibliotheken in Berlin und Bran- denburg verwahrten Bestände ist nicht nur eine kulturpolitische Aufgabe ers- ten Ranges, verstehen sich doch diese Institutionen gleichermaßen als Ein- 2 Zur Arbeitsgruppe gehörten: Fr. Dr. Bergemann (Universitätsbibliothek der Techni- schen Universität Berlin), Fr. Dr. Fouquet-Plümacher (Universitätsbibliothek der Frei- en Universität Berlin), Fr. Gaschütz (Universitätsbibliothek Potsdam), Fr. Dr. Gerlach (Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin), H. Hofer (Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität Berlin), H. Mälck (Staatsbibliothek zu Berlin Preußischer Kul- turbesitz), Fr. Dr. Rousavy (Landesarchiv Berlin), H. Dr. Schaper (Landesfachstelle für Archive und öffentliche Bibliotheken im Brandenburgischen Landeshauptarchiv Potsdam), [zeitweise auch H. Dr. Hofmann (Bundesarchiv)]. Dank für Anregungen zur Umfrage und die Mitarbeit bei der Datenerfassung gebührt zudem Frau Dr. Flo- dell (ZLB). BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 12 1561
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