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Volume Heft 11

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue39.2005 (Rights reserved)

NOTIZEN gionale Bestrebungen sowie im Interesse einer einheitlichen Regelung für das Ordnen von Umlauten sowohl in Namensverzeichnissen wie auch in Nach- schlagewerken allgemeiner Art die Umlaute bei der Aufbereitung ausnahmslos ­ also auch in Namensverzeichnissen ­ ihrem jeweiligen Grundbuchstaben gleichgesetzt werden" sollen. Die neben der Grundfinanzierung durch das DIN notwendige anteilige Finanzierung der interessierten Kreise wurde über einen entsprechenden Projekttitel beim Bundesverwaltungsamt erbracht. Gegenstand dieser Norm sind allgemeine Regeln für das Ordnen von Schrift- zeichen und Schriftzeichenfolgen (Wörtern, Wortgruppen und sonstigen Zei- chen) für alle Bereiche, in denen alphabetisch geordnet werden soll, z.B. in Registraturen, Katalogen oder Telekommunikationsverzeichnissen. Für spe- zielle Anwendungen können in anderen Normen darüber hinausgehende Fest- legungen getroffen werden. Festlegungen für die Ansetzung (Bilden von Ordnungswörtern, Ordnungs- gruppen u. Ä.) sind nicht Gegenstand dieser Norm. Für Ansetzungsregeln zum Ordnen von Namen gilt unverändert die im Mai 1996 herausgegebene DIN 5007-2 ,,Ordnen von Schriftzeichenfolgen ­ Teil 2: Ansetzungsregeln für die alphabetische Ordnung von Namen" (siehe unten zum Überprüfungstermin). Das Projekt wurde im Mai 2002 begonnen und führte zur Veröffentlichung des Norm-Entwurfs im Mai 2004. Bereits vorher war hinsichtlich des vom An- tragsteller vorgebrachten Punktes zur Regelung der Umlautsortierung im NBü- 1.3 ein Kompromiss erzielt worden, der die abweichende bibliothekarische Praxis der Auflösung der Umlaute nach Grundbuchstabe + e eindeutig als Ausnahmeregelung kennzeichnet. In der Ausgabe von 1991 standen beide Regelungen gleichberechtigt nebeneinander. Obwohl es gegen diese Ände- rung auch Einsprüche gab, wurde der erzielte Kompromiss nach Abwägung der Interessen in der bereits im Norm-Entwurf veröffentlichten Form in die Norm übernommen. Nach dem erfolgreichen Abschluss dieses Normungsvorhabens soll nun im Dialog mit der interessierten Fachöffentlichkeit der weitere Normungsbedarf in diesem Themenbereich geklärt werden. Neben dem neu veröffentlichten Teil 1 liegt bereits der im Mai 1996 veröffent- lichte Teil 2 ,,Ansetzungsregeln für die alphabetische Ordnung von Namen" vor, der im Jahr 2006 einer Überprüfung unterzogen werden muss. Darüber hinaus war auch bereits vorgeschlagen worden, zu den folgenden Themen Normen zu erarbeiten, ohne dass bisher ein Normungsantrag vor- liegt: ,,Alphabetische Ordnung von Sachbenennungen" sowie ,,Alphabetische Reihenfolge der lexikographischen Eintragungen". Wir möchten deshalb die interessierten Kreise aufrufen, zum Normungsbedarf Stellung zu nehmen und gegebenenfalls entsprechende Normungsanträge an 1504 BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 11
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