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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

Informationsvermittlung THEMEN wird insbesondere die lokale Knowledge Base erst dann zum routinemäßigen Rechercheinstrument werden, wenn ihr Umfang und Inhalt deutlich ange- wachsen ist. Systemhandling In allen InfoPoint-Bibliotheken beurteilen die Mitarbeiter die QuestionPoint- Software insgesamt als gut und einfach zu handhaben, wenn man sich erst einmal mit ihr vertraut gemacht und ihre innere Logik verstanden hat. In der Regel kann dann die Bedienung intuitiv erfolgen, allerdings gibt es an einigen Stellen durchaus diesbezügliche Brüche. So erschließt sich einem nicht expli- zit darauf hingewiesenen Bibliothekar keinesfalls, dass eine Frage nach der Beantwortung durch eine Systemfunktion geschlossen und damit in eine Art Ablage verschoben werden muss. Ebenfalls problematisch und erklärungsbe- dürftig ist die Notwendigkeit, Benutzerrückmeldungen zunächst editieren und abspeichern zu müssen, ehe man weitere Aktionen durchführen kann. Weitere Kritikpunkte der Praktiker betreffen die als unzureichend empfundene Größe des Bearbeitungsfensters für Antworten oder die deutsche Übersetzung, die an vielen Stellen sehr holprig ist und dringend einer Überarbeitung bedarf. Positiv beurteilt wird das Ende 2004 eingeführte My-QuestionPoint-Fenster, mit dem jedem Auskunftsbibliothekar eine personalisierte Sicht auf das Sys- tem und die für ihn und das gesamte Team anstehenden Aufgaben (Fragen) angeboten wird. Von diesem Fenster aus kann zudem sehr schnell auf per- sönliche Einstellungen zugegriffen und diese bei Bedarf verändert werden. Für jeden Fragesteller legt QuestionPoint automatisch ein Benutzerkonto an, das in Aufbau und Funktionsweise dem der Auskunftsbibliothekare sehr ähn- lich ist. Inwieweit die Benutzer damit zurecht kommen und zufrieden sind, ist nicht bekannt, da entsprechende Rückmeldungen fehlen. Die unerwartet ho- hen Statistikzahlen über die Benutzer-Logins lassen jedoch vermuten, dass diese Option und das dahinter stehende Konzept der Transparenz bei den Benutzern durchaus Anklang findet: der Benutzer kann jederzeit den aktuellen Bearbeitungsstatus seiner aktuellen Fragen einsehen und die Archivfunktion des Systems für die bereits beantworteten Fragen über einen Zeitraum von 90 Tagen nutzen. BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 10 1285
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