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Volume Heft 10

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

AUS DER BID FDP: Die allgemeinbildenden Schulen sind Länderangelegenheit. Jedoch besteht für den Bund über die BLK die Möglichkeit, bestimmte Förder- und Modell- programme mit zu finanzieren. Dies kann auch die Einrichtung kommunaler Schulbibliotheken u.ä. betreffen. Im Rahmen der durch den Föderalismus ge- gebenen Grenzen befürwortet die FDP grundsätzlich solche Programme. Wahlprüfstein Nr. 3: Stichwort ,,Wissenschaftliche Literatur- und Informationsversorgung" Welche Bedeutung messen Sie der wissenschaftlichen Literatur- und Informa- tionsversorgung im Rahmen der Forschungs- und Hochschulförderung des Bundes bei? Wie wollen Sie das Urheberrecht weiter entwickeln, um Wissen- schaft, Forschung und Lehre auch künftig den ungehinderten Zugang insbe- sondere zu elektronischen Ressourcen zu gewährleisten? SPD: Rund eine halbe Million Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und 2 Mio. Studierende benötigen für Arbeit und Studium wissenschaftliche Informatio- nen. Die Bundesregierung hat deshalb den Aufbau eines leistungsfähigen Wissenschaftsnetzes und von digitalen Bibliotheken in Deutschland ermög- licht. Deutschland hat heute eines der besten Wissenschaftsnetze der Welt. Wir wollen diese Attraktivität des Forschungsstandortes Deutschland weiter erhöhen durch eine innovative Infrastruktur für verteiltes, kooperatives wis- senschaftliches Arbeiten in Kommunikationsnetzen und eine leistungsfähige Informationsversorgung. Gemeinsam mit der Wissenschaft müssen die Voraussetzungen für neue Dienstleistungen in diesem Umfeld geschaffen werden. In der Zusammenfüh- rung der in Deutschland verfügbaren Ressourcen und Kompetenzen steckt ein hohes Potenzial für Entwicklungsschübe. Effiziente Systeme zur Nutzung von wissenschaftlicher Information sowie zur Publikation eigener Erkenntnisse sind wichtigste Faktoren zur Beschleunigung des Wissenstransfers. Es geht dabei darum, den Zugang zur weltweiten wissenschaftlichen Information für jedermann zu jeder Zeit und von jedem Ort zu fairen Bedingungen sicherzu- stellen. Wir werden den Paradigmenwechsel in der wissenschaftlichen Infor- mation auch in Zukunft mit unserer Förderpolitik begleiten. Die rund 280 wissenschaftlichen Bibliotheken an Universitäten, Fachhoch- schulen und Forschungseinrichtungen werden sich in diesem Zusammenhang zu leistungsfähigen, lokalen Informationsanbietern weiter entwickeln müssen. BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 10 1207
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