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Volume Heft 1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue39.2005 (Rights reserved)

NOTIZEN werden sollen, und die Migrationswechsel. Auf vielen der ausgestellten Poster wurde angeregt, Wünsche für Ressourcen, die in die Central Knowledge Base (CKB) aufgenommen werden sollen, zu koordinieren und gemeinsame Prioritäten für die Weiterentwicklung insbesondere der MetaLib-Software zu formulieren. Der Eindruck ähnlicher Problemlagen bei zahlreichen Anwendern verstärkte sich noch während der Diskussionen am Nachmittag, den ein kurzer Firmen- vortrag von Frau Stohn (Ex Libris) einleitete, die die Produktpalette von Ex Libris für elektronische Ressourcen vorstellte. Im Mittelpunkt ihrer Präsentati- on standen neben der Neuentwicklung ,,Verde", einem Managementtool für elektronische Ressourcen (Online-Zeitschriften, e-Books, Datenbanken etc.), vor allem die neuen Versionen 3.11 von MetaLib und 3.0 von SFX. ­ Die fol- genden Diskussionen waren so strukturiert, dass zu verschiedenen Themen- blöcken jeweils zwei durchaus gegensätzliche Statements von Anwendern vorgetragen und dann im Plenum diskutiert wurden. MetaLib und SFX: Fertigprodukt und/oder Entwicklungsplattform Die ersten beiden vorgestellten Positionen beschäftigten sich mit dem Thema ,,Kann eine Software beides sein ­ Fertigprodukt und Entwicklungsplattform?" Hier prallten die unterschiedlichen Interessen aufeinander. Bestand noch weitgehend Einigkeit darüber, dass SFX ein ausgereiftes Produkt sei, das sich problemlos und ohne weitere Entwicklungsarbeit in die verschiedensten Um- gebungen einfügen lasse, teilten sich die Meinungen bei der Portalsoftware MetaLib. Es gab eine Fraktion, die eine noch stärkere Nutzbarkeit ,,out of the box" erwartete, da keine Personalkapazitäten für Entwicklungsarbeiten vor- handen sind. Dagegen sahen besonders die Vertreter der Verbünde und der großen Universitätsbibliotheken die Notwendigkeit, MetaLib auch als Entwick- lungsplattform zu nutzen, um die Software in die jeweiligen Umgebungen an- zupassen (Einbindung in vorhandene, heterogene Softwareumgebungen, Wei- terverwendung der Daten). Die Anwender plädierten für die verstärkte Einbin- dung bzw. die Offenlegung von Standardschnittstellen, um benötigte Eigen- entwicklungen, die aus den verschiedenartigen Wünschen der Benutzer resul- tieren, besser umsetzen zu können. Dazu zählt auch eine ausführliche Doku- mentation der internen Datenstruktur. MetaLib und SFX in einer Konsortialumgebung Die nächste Runde stand unter dem Titel ,,Das Konsortialmodell in der Dis- kussion". Die Anwendung von MetaLib und SFX in Konsortialumgebungen ist noch verhältnismäßig jung; die Software deshalb nicht ursprünglich auf ent- sprechende Anforderungen ausgerichtet. In diesen sogenannten Konsortial- BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 1 115
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