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Volume Heft 8/9

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue 39.2005 (Rights reserved)

Informationsvermittlung THEMEN Die Beschreibung und Würdigung des Index Theologicus wäre unvollständig, wenn nicht noch kurz seine wesentlichen Funktionalitäten vorgestellt würden. 3. Such- und Speichermöglichkeiten Infolge des stetigen Ausbaus der Datenbankfunktionalitäten verfügt der Index Theologicus heute über sehr vielfältige Recherche- und Exportmöglichkeiten, deren Umfang und Nutzungskomfort über das bei Fachdatenbanken übliche Maß deutlich hinausgeht. So stehen für die Recherche verschiedene Such- modi zur Verfügung: zunächst eine Schnellsuchfunktion, die es eiligen Nutzern ermöglicht, ohne Kenntnisse von Suchtechniken zu passablen Rechercheer- gebnissen zu kommen, dann eine menügeführte Suche, die kombinierte Suchanfragen ermöglicht und schließlich noch die Recherche unter Verwen- dung der 10 Indizes (Quelle, Autor, Sachtitel, Kreuzregister, d.h. eine Suche nach fast allen Elementen einer Titelaufnahme, Schlagwortkette, Klassifikati- on, Erscheinungsland und -jahr, Hilfethemen, Helpthemes und Subject hea- ding). Bei mehreren Treffern erhält der Nutzer jeweils eine Ergebnismenge. Solche Ergebnismengen können im Verlauf einer Recherche wiederum mitein- ander kombiniert werden, um die Suche weiter zu verfeinern. Der Präzisierung von Suchanfragen dient auch eine spezielle Suchzeile, mit der man innerhalb einer bereits gebildeten Treffermenge nach einem bestimmten Begriff recher- chieren kann und die auch eine besondere Spezialität dieser leistungsfähigen Datenbank bildet. Dass der Gebrauch des Index Theologicus seinen Nutzerinnen und Nutzern eine hohe Gewähr für eine erfolgreiche Literaturrecherche bietet, beruht nicht zuletzt auch auf dem über Jahre hin konsequent betriebenen Ausbau der ver- balen und systematischen Sacherschließung. Allein schon die Beschlagwor- tung der Aufsätze mit intellektuell vergebenen, engen Schlagwörtern in per- mutierenden Schlagwortketten auf der Basis der SWD, die im Vergleich mit anderen Fachdatenbanken einen relativ hochentwickelten Thesaurus darstellt, erweist sich für die Literatursuche in mehrerer Hinsicht als sehr vorteilhaft. Denn zunächst kann der Endnutzer auf die von ,,seinem" heimischen OPAC gewohnten Indexbegriffe der SWD zurückgreifen und muß sich nicht erst noch mit einem lokalen Sacherschließungssystem vertraut machen. Vor allem aber in Gestalt der vollständigen Anzeige der Schlagwortketten, die bei den meis- ten in Bibliotheken eingesetzten Online-Katalogen nach wie vor noch eine Sel- tenheit darstellt, zeigt sich ein weiterer Vorzug der Datenbank. Diese sehr sorgfältig durchgeführte, verbale Sacherschließung wird noch durch die be- reits erwähnte klassifikatorische Erschließung ergänzt, mit der man unter Ver- wendung von größeren Sachgruppen wie z.B. ,,Neues Testament", ,,Reforma- tion" oder ,,Seelsorge" einerseits nach Aufsätzen auf dem Gebiet einer theo- logischen Disziplin effektiv recherchieren und andererseits die mit einer Litera- BIBLIOTHEKSDIENST 39. Jg. (2005), H. 8/9 1127
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