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Volume Heft 1

Full text: Bibliotheksdienst (Rights reserved) Issue38.2004 (Rights reserved)

NOTIZEN Personalia Berlin: Barbara Schneider-Kempf wird neue Generaldirektorin der Staatsbibliothek Die bisherige Kommissarische Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Ber- lin, Barbara Schneider-Kempf, ist vom Stiftungsrat der Stiftung Preußischer Kulturbesitz einstimmig zur Generaldirektorin der größten wissenschaftlichen Universalbibliothek in Deutschland berufen worden. Sie übernahm im April 2002 das Amt der Stellvertretenden Generaldirektorin und nach einem Jahr die kommissarische Leitung der Bibliothek. Barbara Schneider-Kempf, 1954 in Trier geboren, legte 1981 nach einem Studium der Architektur in Mainz, Hannover und Aachen die Diplomprüfung ab, woran sich ein Studienaufenthalt in den USA und ein Bibliotheksreferen- dariat anschloss. Nach mehrjähriger Tätigkeit an den Universitätsbibliotheken Hannover und Duisburg wurde sie 1991 zur Bibliotheksdirektorin. Im darauf folgenden Jahr übernahm sie die Leitung der Potsdamer Bibliothek, die sie bis zu ihrem Wechsel zur Staatsbibliothek ausübte. Als Architektin und Bibliothekarin mit ausgezeichneter Erfahrung im Biblio- theksmanagement und in der überregionalen Gremienarbeit bringt sie ideale Voraussetzungen mit. Denn die komplette Generalsanierung des Hauses Un- ter den Linden bis 2011 und der integrierte Neubau des zentralen Lesesaals, der 2007 fertig gestellt sein soll, sind nach der kürzlich erfolgten Mittelfreiga- be einer ihrer großen Aufgaben. Ihr Hauptaugenmerk wird außerdem der Verbesserung der Benutzungsbe- dingungen gelten, dem weiteren Ausbau der elektronischen Medien, der voll- ständigen Umwandlung der konventionellen in digitale Kataloge und damit der online-Recherchier- und Bestellbarkeit der vollständigen Bestände. Wei- tere Schwerpunkte ihrer Arbeit werden der Ausbau der Sondersammelgebie- te zu ,,Virtuellen Fachbibliotheken" sein, die Einbindung in nationale und in- ternationale Wissenschaftsportale und die inhaltliche und benutzerorientierte Weiterentwicklung der Zeitschriftendatenbank. Mit der Einführung einer Chipkarte und eines Freihandmagazins verfolgt sie das Ziel, die Bibliotheks- benutzung noch effizienter zu gestalten. BIBLIOTHEKSDIENST 38. Jg. (2004), H. 1 99
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